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Der Donauradweg von Dürnstein bis Wien in ServusTV

Ich bin einen Teil des 2.850 km langen Donauradweges, der von der Quelle der Donau bis zur Mündung ins Schware Meer führt, mit Jakob Glanzner von Servus TV gefahren. In Österreich verläuft der Radweg von Passau bis Bratislava, das sind gesamt 326 Kilometer. Etwa 90 km davon ist das Teilstück von Dürnstein nach Wien lang.

Wie lang ist der Doanuradweg in Österreich?

Der Donauradweg ist nach dem Bodensee-Radweg die zweit-meistbefahrene Radstrecke Europas überhaupt. Jährlich sind etwa 630.000 Radler auf dem österreichischen Donauradweg unterwegs, von denen etwa 55.000 die gesamte 326 km lange Strecke zurücklegen. Das liegt zum einen an der angenehm flachen und zu großen Teilen autofreien Strecke und an der landschaftlichen Schönheit, wie man auch im Beitrag sieht.


Der Donauradeg führt an Österreichs einzigem Atomkraftwerk vorbei. Es liegt in Zwentendorf und wurde in den Siebziger-Jahren erbaut . Aufrund einer Volksabstimmung ist es nie in Betrieb genommen worden. Heute kann man diese historische Einzigartigkeit besichtigen.

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Radfahren Reise- und Tourenberichte Rennrad fahren Unterwegs

Von Kassel zum „Brocken“ – ein 270 km Ritt mit fast 4.000 HM

Ein Tourbericht von Kathrin Fuchs aus Kassel.

Da ich bekanntlich nicht die Schnellste bin, musste die Fahrt früh beginnen, soll heißen, um 5:40 Uhr gings los. Die Straßen hatten wir Sonntag früh für uns. Zügig gings über den Umschwang runter ins Werratal nach Witzenhausen. Durch die Kirschenstadt hindurch bis zur Bundesstraße. Diese folgen wir einige hundert Meter und biegen dann rechts ab. Es geht eine kurvenreiche Straße bergauf. Am Scheitelpunkt begrüßt uns ein Schild mit dem Hinweis, dass hier Deutschland und Europa geteilt waren. Mit anderen Worten: wir überqueren die innerdeutsche Grenze nach Thüringen, genauer ins katholische Eichsfeld. Diese Grenzerfahrung sollte nicht die einzige bleiben.

Jetzt geht’s erstmal schön bergab ins Leinetal bis Arenshausen. Von dort dann ein kurzes Stück auf dem traumhaft schönen Leineradweg Richtung Osten. Nach wenigen Metern müssen wir den Radweg bereits verlassen und fahren immer bergan Richtung Bremke. Unbemerkt verlassen wir Thüringen und fahren ins nächste Bundesland: Niedersachsen. Von hier aus durchqueren wir auf weiterhin ruhigen Straßen viele kleine Ortschaften.

Nach Neuenburg kommt eine wunderschöne Kehrenstrasse bergauf durch ein Waldstück. Garmin weist uns auf den ehemaligen Kolonnenweg voran hin. Oben angekommen sehen wir auch schon einen ehemaligen Grenzturm mit den typischen Betonplatten des Kolonnenweges. Diese gibt es hier im „Grünen Band“ zahlreich.

Wir haben leider keine Zeit für Besichtigung und fahren hinab nach Böseckendorf. Ach ja, ab Neuendorf sind wir wieder in Thüringen. Böseckendorf erlangte Berühmtheit, weil rund die Hälfte der Einwohner kurz vor der Grenzerrichtung in den Westen geflohen sind. Das war die größte Massenflucht über die innerdeutsche Grenze.
Direkt hinter dem Ort geht’s wieder nach Niedersachsen ins wunderschöne Duderstadt. Eine schmucke Altstadt mit kleinen Pflastersteinen. Schon früh hat dort ein Café geöffnet, wo wir Energie nachtanken.

Wir verlassen Duderstadt und fahren entlang der „innerdeutschen Grenze“ weiter Richtung Harz. Ein weiteres Stück durch Thüringen und dann wieder Niedersachsen nach Bad Lauterberg. Hier sind wir dann richtig im Harz drin. Ab jetzt geht es immer weiter bergauf. Ein Flachstück führt und noch am Oderstausee vorbei. Alles Bundesstraße natürlich. Vormittags aber noch aushaltbar.

Lange dauerts und wir kommen endlich in Braunlage an. Nach Braunlage fahren wir ins 4. Bundesland des Tages: Sachsen-Anhalt. Jetzt noch bis Elend die Bundesstraße, dann weiter auf Landstraße nach Schierke und von dort dann die eigentliche Auffahrt hoch zum Brocken. Die deutlich sichtbaren Schilder mit der Bitte an die Wanderer, wegen der Radfahrer rechts zu gehen, bleiben unbeachtet. Also bleibt nur Schlangenlinien fahren bis oben.
Das Ganze zieht sich etwas, ist aber sehr schön. Von oben hat man einen wundervollen Blick auf die Ebene.


Oben noch mal gestärkt und die Reset-Taste gedrückt.
Der Rückweg war leider mit Gegenwind verschärft, aber wir sind angekommen.

Alles in allem eine wunderschöne Tour.

Die Tour auf Strava

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Reise- und Tourenberichte Unterwegs

Es ist nie zu spät anzufangen. Was uns ein junger Radreisender zeigt.

Clément Mas bereist die Welt mit dem Fahrrad und ist Gründer von Travelmap.net. Sein Schlüsselerlebnis war seine Australien Durchquerung. Das ist seine Geschichte und das können wir von ihm lernen.

Ein junger, gut ausgebildeter Franzose namens Clément Mas lehnte 2012 ein Jobangebot eines aufstrebeneden Londoner Start Ups ab. Niemand verstand das. Wieso nimmt ein junger Web Developer kein längerfristiges Jobangebot an? Doch er hatte einen anderen Plan. Er wollte seinen Traum leben. Einfach so. Nur für sich.

Eine Reisende aus Thailand besuchte seine Schule und zeigte ihm als Jugendlicher auf einer Karte die „S“-Form von Thailand. Das hatte Eindruck auf ihn gemacht, so stark, dass daraus die Idee entstand, selbst auch einmal Schulen zu besuchen und Kindern von seinen Reisen zu erzählen.

Also begann er abwechselnd 6 Monate zu arbeiten und ein paar Monate auf Reisen zu gehen. Er verkaufte alle Dinge, die er besaß und machte sich mit 2 kleinen Koffern auf den Weg nach Australien. Er hatte ein „Working Holiday“ Visum für 1 Jahr. 3,5 Monate vor Ablauf des Visums beschloss er 2.000km mit dem Rad bis nach Adelaide zu fahren.

In dem Radladen, wo er sein Rad kaufte, schüttelte der Verkäufer nur den Kopf als Clément ihm von seinem Plan erzählte. Schnell war ihm klar, dass er in Zukunft weniger auf die Meinung anderer hören würde, weil viele Leute negativ oder zumindest sehr reserviert reagierten.

Die Schwierigkeiten in Australien für Überlandfahrten mit dem Fahrrad sind nicht zu unterschätzen. Es gibt keine Radwege oder kleine Nebenstraßen. Nur den Highway für alle. Es herrscht Schwerverkehr. Im wahrsten Sinn dees Wortes. Die Trucks in Australien sind riesig und bestehen aus mehreren Anhängern. Es sind Züge auf Rädern. Sie haben keine eigenen Geschwindigkeitsbegrenzungen und fahren auf den ewig langen geraden Straßen in sehr zügigem Tempo dahin. Sind sie in Fahrt haben diese Kolosse einen langen Bremsweg. Für Radfahrer ausweichen, ist nicht nur lästig, sondern kaum möglich. Ohne seinen Rückspiegel hätte Clément nicht mehrmals ins rettende Straßenbett flüchten können.

Roadtrain in Australien

Geschlafen wurde im Nirgendwo neben der Straße. Zelt aufgestellt und gut war es. Bloß ist Australien das Land mit den meisten giftigen Tieren, also muss man auf die auch extra aufpassen. Keine Schuhe liegenlassen, die Kleidung kontrollieren, schauen, dass sich nichts ins Zelt geschlichen hat. Und am besten Nachts nicht rausgehen.

Dann die Wasserversorgung. Was macht man, wenn mehrere hundert Kilometer zwischen den Roadhouses liegen und die Luft heiß ist. Man schwitzt und soll viel trinken. Also nahm Clément auf die ersten Etappen viel Wasser mit. Das machte die Tour beschwerlich. In den Roadhouses gab es nur Wasser in Flaschen und eine kleine Flasche kostete 5 Dollar. So kam Clément auf die Idee Touristen in ihren großen Wohnwagen zu fragen, ob er ein wenig Wasser habe könnte. Da ein Radfahrer so ziemlich das Seltenste ist, was einem auf einem australischen Highway begegnen kann, waren die Menschen alle sehr freundlich und verwundert zugleich. Gerne spendierten sie ihm Wasser aus ihren Tanks. Mit vielen kam er ins Gespräch. Hauptsächlich ältere Menschen, die sich in der Pension ihren Traum vom Reisen verwirklichten. Alle waren erstaunt, dass Clément sich auf diesen beschwerlichen Weg macht, wo es doch schon im Auto anstrengend ist. Aber er bekam ausschließlich positives Feedback. Viele erzählten ihm von ihren Träumen, die sie in jungen Jahren hatten, bloß hatten sie dann auch gleich Job, Haus und Familie.

Australia Trip auf Travelmap.net

Aus den geplanten 2.000km von Sydney nach Adelaide wurde eine Durchquerung von Australien und 15.000km.

Als Clément nach diesen 15.000km auf dem Fahrrad erstmals wieder in einer Unterkunft schlief, war er dankbar für eine Dusche und ein Bett. Er sagt, diese Dinge sind uns überhaupt nicht bewusst. Dass wir in der westlichen Welt einen Luxus als Standard haben, der in anderen Ländern undenkbar ist. Sein Fahrradtrip durch Australien war ein Schlüsselerlebnis für ihn. Er erkannte, dass es die Menschen inspirierte seine Geschichte zu hören. Seither ist er davon überzeugt, dass es sein Ziel ist andere Leute dazu inspirieren über die eigenen Grenzen zu gehen. Im Sommer fährt er mit Interessierten von Berlin nach Kopenhagen. Die TeilnehmerInnen wollten alle immer schon mal so etwas machen, haben es sich aber nicht zugetraut. Clément ist der Enabler, er zeigt ihnen nicht nur den Weg, sondern gibt Tipps für alleinreisende RadfahrerInnen.

Clément Mas

Diesen Weg will er weiter gehen. Seine Vision ist eine Community von Menschen zu unterstützen und inspirieren nachhaltig zu reisen. Mit dem Rad oder wandernd. Für seine erste Reise programmierte er eine Website auf der er seine Route verzeichnete, sodass seine Familie und FreundInnen tagesaktuell sahen, wo er sich gerade befand. Irgendwann erkannte er, dass seine Seite auch ohne Werbung oder Suchmaschinenoptimierung auf Google sehr gut gefunden wurde und öffnete die Seite als Travelblog für Andere. Aus dieser Seite ist travelmap.net mit rund 20.000 Usern geworden. Zu Beginn wollte er die Seite völlig kostenfrei anbieten. Aufgrund der großen Datenmengen (Bilder, Videos) entstehen aber Kosten für das Webhosting. Da er keine Werbung schalten wollte, führte er ein Premium Modell ein. Travelmap.net ist mittlerweile kostendeckend und Clément kann davon leben.

Clément sprüht vor Ideen, seine Augen glänzen, wenn er von seiner Vision und seinen Plänen erzählt. Ein paar Jahre will er noch auf Tour sein. Menschen kennenlernen und etwas weitergeben. Er hat erkannt, dass seinen Traum zu leben nicht nur ein Traum für ihn selbst sein kann, sondern dass der Sinn im Geben liegt. Nicht in Egoismus und Konsum.

Was können wir von seiner Geschichte lernen?

#1

Sprich über Deine Pläne, aber nimm nicht jedes Feedback ernst. Menschen projizieren oft ihre eigenen Ängste auf Dich.

#2

Wer an ungewöhnlichen Orten mit ungewöhnlichen Mitteln auftaucht, wird unterstützt.

#3

Es ist nie zu spät, die eigenen Träume zu verwirklichen.

#4

Wer alleine reist, ist nie allein.

#5

Auf sich alleine gestellt, greift man zu ungewöhnlichen Mitteln und wird mutig.

#6

Jedes Gespräch mit Menschen über deine Vision schärft deine Gedanken und deinen Blick für das Wesentliche wird klarer.

#7

Ausdauer ist das Wichtigste. Nicht aufgeben. Niemals.

#8

Der erste Schritt ist der schwerste und gleichzeitig der wichtigste.

#9

Wo ein Wille ist, ist ein Weg. Unser Wille ist stärker als unser Körper.

#10

Geben ist die Voraussetzung, dass etwas zurückkommt. Wer gibt, der bekommt.

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Mountainbiken Radfahren Reise- und Tourenberichte Unterwegs

Mountainbiken auf der kanarischen Insel La Palma

Wie lebt es sich als Mountainbike Guide auf La Palma?

Lohnt sich eine La Palma Reise zum Mountainbiken?

Anita Posch hat es im Dezember 2015 ausprobiert.

https://youtu.be/Xic4ny94m64

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Radfahren Reise- und Tourenberichte Touren fahren Unterwegs

Eine ideale Fluss-Fahrrad-Tour für Einsteigerinnen – von Salzburg Stadt zum Thumsee!

Die Tour von der Stadt Salzburg zum Thumsee bei Karlstein (Bad Reichenhall) ist mit ca. 50 km hin und retour und geringen kurzen Steigungen die perfekte Ausfahrt für Touren- und Trekkingrad Einsteigerinnen. Ausgangspunkt für diese Tour ist das Augustiner Bräustübl in Salzburg Mülln.

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Reise- und Tourenberichte Unterwegs

Mountainbiken im Odenwald

Sanfte Hügel, viel Wald und viele Mountainbike Möglichkeiten – das ist der Odenwald in der Gegend nordöstlich von Weinheim. Im Geo Naturpark gibt es neue, gut ausgeschilderte Mountainbike Strecken samt Download der GPS Tracks zum Nachfahren der Strecke. Auch abseits des Geo Naturparks gibt es flowige Strecken für Menschen, die gerne Touren mit leicht anspruchsvollen Singletrails fahren.

Wie immer, wenn ich in neuem Gebiet unterwegs bin, habe ich zusätzlich zum Track auf dem GPS Gerät auch eine Landkarte mit. Ich verlasse mich nie nur auf Schilder, GPS oder Karte. Der offizielle GPS Track von Fürth hat um 300 Höhenmeter nicht gestimmt. Gut, es waren 300 Höhenmeter mehr angekündigt als es dann waren, also halb so schlimm. Aber das GPS könnte auch ausfallen oder keinen Empfang haben, für diese Fälle habe ich auch die Karte mit.

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Ich bin im September 2012 die Strecken Fürth 1, Birkenau 1 und eine Strecke ausserhalb des Geo Naturparks gefahren.

Fürth 1 ist eine schöne Runde mit sanften Anstiegen auf Forststraßen. Die Abfahrten sind sehr flowig und verlaufen ca. zur Hälfte auf Singletrails. Der Großteil der Strecke liegt im Wald, daher gibt es wenig Aussichtsgelegenheiten. Mein Favorit von den gefahrenen drei Strecken.

Bei der Runde Birkenau 1 hat man öfters Gelegenheit die umliegende Landschaft zu sehen, weil die Strecke weniger im Wald liegt als Fürth 1. Man hat trotzdem das Gefühl den größten Teil im Wald zu fahren. Die Strecke ist auch für Anfänger_innen geeignet, da sie fast nur auf Forstraßen und breiteren Waldwegen verläuft. Technisch also nicht so schwierig, die Kondition muss trotzdem für 700 Höhenmeter reichen.

Die Strecke Mörlenbach – Seidenbach verläuft zur ersten Hälfte nur auf Forststraßen über Wald und Feld. Der zweite Teil – wieder retour nach Mörlenbach – ist großteils aus Asphalt und Radweg.

Meine GPS Tracks sind hier zu finden:

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Reise- und Tourenberichte Unterwegs

Tour von Schönau auf die Kührointalm

Freitag nachmittag, endlich scheint die Sonne, noch kein Gewitter in Sicht. Daher rauf aufs Rad, die Gegend erkunden. Auf einer eher steilen Forststraße fährt man an der Schapbachalm vorbei zur Kührointalm. Von dort geht es hinunter zur Bobbahn am Königssee. (Für meine Wiener BikefreundInnen – leider kann man diese Bobbahn mit dem Rad nicht befahren, wobei für die ganz Mutigen: einen Versuch wäre es wert.)

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