Urban Commuter Bike – Test

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Das Urban Commuter Bike der amerikanischen Firma Pure Cycles verspricht ein Allrounder für die Stadt zu sein. Es sieht ein wenig aus wie eine Mischung aus einem Beachcruiser und einem Singlespeed Rad. Mir gefällt dieser Stilmix.

Das Urban Commuter Bike von PureCycles im Test

Kauf und Montage des Urban Commuter Bikes

Das Rad kann man online auf der Webseite von Pure Cycling kaufen. Es wird gut verpackt in einem großen Radkarton angeliefert. Es sind lediglich der Lenker zu montieren, das Vorderrad und die Pedale. Mit ein wenig Geschick und dem richtigen Werkzeug ist es ganz einfach möglich das Rad selbst fertig aufzubauen. Wer das nicht mag, kann es sich gegen einen Aufpreis fertig montiert zusenden lassen.

Auf einen Kaffee mit dem Urban Commuter Bike von PureCycles

Ich habe die Gelegenheit genutzt und habe das Rad zum Radpunkt, einem 2017 gegründeten Bikeshop in Wien, gesendet. Ich wollte die GründerInnen Sabine und Clemens persönlich kennenlernen und ihnen mal beim Arbeiten zusehen ;-). Das Rad kam sicher verpackt im Radkarton an. Nachdem sie Lenker, Vorderrad und Pedale montiert, Schaltung, Bremsen und alle Befestigungen überprüft und Luft in die Reifen gepumpt hatten, ging es los durch die Straßen Wiens.

Zusammenbau beim Radpunkt

Bremsen und Schaltung

Das Rad ist mit Scheibenbremsen und einer 8-Gangschaltung ausgestattet. Vorne befindet sich nur ein Kranz, der mit einem doppelten Kettenschutz umgeben ist, so dass die Hose oder andere Kleidungsteile nicht schmutzig werden und Du Dich nicht in der Kette verhedderst. Ist mir nicht nur einmal passiert, dass meine Schnürsenkel zwischen Kranz und Kette eingeklemmt wurden und ich fast zu Sturz gekommen bin. Gib‘ zu das ist Dir auch schon mal passiert! 😉

Urban Commuter Bike PureCycles

Sitzposition

Das Rad hat einen leicht gebogenen Lenker, wodurch man relativ aufrecht sitzt. Für mich ist das ein Vorteil, weil ich dazu neige in der Stadt so schnell wie möglich zu fahren. Was das Radfahren in der Stadt aber nicht ungefährlich macht. Mit diesem Rad habe ich das Gefühl, dass ich einfach und bequem oben sitze und deshalb auch nicht so zum Rasen neige, sondern eher gemütlich durch die Stadt fahre. Ich finde das sehr angenehm, da mich das langsamere Radfahren in der Stadt dann selbst nicht so stresst.

Test Urban Commuter Bike PureCycles

Fahrgefühl und Reifen

Das Urban Commuter Bike wird mit Katzenaugen und Reflektoren, aber ohne Schutzbleche geliefert. Es gibt Löcher im Rahmen an denen die Kotschützer nachträglich montiert werden können. Das ist in der Stadt natürlich von großem Vorteil, weil man öfter bei Regen unterwegs ist. Bei der dünnen Bereifung bin ich mir selbst noch nicht klar, ob ich es gut finde oder eher unangenehm. Das Rad fährt sich fast wie ein Rennrad auf glatttem Asphalt. So schnell geht es dahin. Das ist toll. In Städten wie Wien, wo es oft Kopfsteinpflaster und Gleise gibt, sind die dünnen Reifen aber manchmal eher unangenehm und ich fühle mich leicht unsicher. Ich überlege daher, ob ich breitere Reifen aufziehe.

Citybike Test Urban Commuter Bike von PureCycles

Das Rad kostet im Online Shop 449.- €. Dafür bekommt man einen schicken Stadtflitzer mit solider Ausstattung.

[Anzeige] Hinweis: Das Fahrrad wurde zum Test unentgeltlich zur Verfügung gestellt. Dies beeinflußt den Bericht jedoch in keiner Weise.

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