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Fahrrad Portraits Sisters & Friends

Die Geschichte der BIKESISTERS auf Radio Sisterresist

Wer mehr über die Idee der BIKESISTERS und die Gründerin Anita Posch, also mir, erfahren möchte, kann sich hier die Sendung des Radio „sisterresist“ anhören. Am 3. August 2016 wurde ich eingeladen über die Entstehung und Ziele der BIKESISTERS zu sprechen.

„sisterresist“ ist ein autonomes feministisches Frauen*kollektiv in Salzburg, das seit 2010 besteht. Eine Gruppe von Frauen kämpft für eine herrschaftslose, gewaltfreie Gesellschaft ohne Zwänge. Die Moderatorinnen Susi Müller und Frau BLechkuchen haben die BIKESISTERS entdeckt und ich freue mich, dass sie das Projekt durch ihre Radiosendung unterstützen.

Hier kann die Sendung gehört werden:

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Fahrrad Portraits Sisters & Friends

Zu Gast in Regines Radsalon

Im März 2016 lud mich Regine Heidorn in ihren Radsalon ein. Bei einem Bierchen (oder waren es zwei?) sprachen wir über die Unterschiede zwischen Mountainbiken und Rennradfahren, zwischen den Radfahrmöglichkeiten in Salzburg, Wien und Berlin und über BikeParks und Wegenutzung.

Hier gibt es den Podcast, Dauer 70 Minuten.

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Friends & Gruppen Sisters & Friends

Velonistas – Berlin

Im Juni 2013 gründete sich in Berlin das Frauen-Rennrad-Amateur-Team Velonistas. Bei diversen Rennen machten die 10 Teammitglieder durch gute Platzierungen auf sich aufmerksam. Mittlerweile bildete sich eine kleine Gemeinschaft radsportinteressierter Frauen (und Männer) rund um die Velonistas, die ihren 2. Geburtstag am 13. Juni 2015 mit einer gemeinsamen Ausfahrt gebührlich feierten.

 

Regine Heidorn: Cornelia Brückner, doppelte Berliner Meisterin 2015, fährt im Frauen-Amateur-Team Velonistas Berlin. Am 13. Juni werden die Velonistas ihren 2. Geburtstag mit einer Frauen-Ausfahrt feiern. In den 2 Jahren hat sich Einiges getan – Conny, kannst Du einen kurzen Überblick geben?

Cornelia Brückner: Ja, also seit unserer Gründung ist eine Menge passiert. Angefangen haben wir als 4er Team. 4 Radsportlerinnen aus verschiedenen Vereinen in Berlin, die es einfach leid waren immer gegeneinander zu fahren und nie gemeinsam.
Nach und nach sind dann mehr Fahrerinnen dazu gekommen. Einmal weil wir natürlich Aufmerksamkeit auf uns gezogen haben und die anderen nachgefragt haben, ob sie bei uns mitfahren könnten und dann haben wir selbst einfach geschaut, welche Frau passt noch gut ins Team. Jetzt sind wir 10 und das ist eine gute Zahl.
Zu unserem Rennprogramm kam dann nach und nach der ganze Community Aspekt. Das war alles gar nicht so geplant hat sich aber ergeben. Einmal durch Tinas Krebserkrankung. Ihr war es von Anfang an wichtig, dafür Aufmerksamkeit zu schaffen und zu zeigen, dass Sport und ein gutes Team hilft, solche Schicksalsschläge zu überwinden. Deshalb haben wir von Anfang viele Aktionen in der Richtung gemacht: wir haben an Veranstaltungen wie dem Pink Ball teilgenommen, waren beim Pink Ribbon Ride dabei, haben Spenden gesammelt. Das hat schnell Wirkung gezeigt und viele andere Frauen fanden das gut.
Und natürlich liegt uns der Frauenradsport am Herzen. Als wir angefangen haben, haben wir öffentliche Trainingsfahrten einmal pro Woche samstags oder sonntags gemacht. Das war ganz am Anfang im Winter – und es ist niemand gekommen. Wir sind jedes Mal nur unter uns gefahren und hatten die Sache schon aufgegeben. Bis dann im Sommer nach dem ersten Women`s 100 – bei dem 40 Frauen mit uns gefahren sind (und wir wussten nicht, wo die plötzlich alle herkamen und waren total von den Socken) – plötzlich regelmäßig so 20 Frauen am Treffpunkt standen. Und seitdem sind unsere Rides eine regelmäßige Veranstaltung, zu der immer so 20-40 Leute kommen. In der Mehrzahl sind es immer Frauen und wir machen auch abwechselnd immer noch reine Frauenausfahrten. Aber bei so einer Anzahl an Mitfahrerinnen muss das natürlich alles gut geplant sein. Aber wir sind da tatsächlich ein bisschen stolz drauf und es macht uns immer wieder Riesenspaß, wenn wir mit so einer Gruppe durch Berlin und das Umland fahren.

Foto: Cycling Sport Foto, Velonistas.
Foto: © Cycling Sport Foto, Velonistas.

RH: Im 1. Jahr habt Ihr neben den Velonistas-Rides vor allem durch viele Renn-Erfolge auf Euch aufmerksam gemacht. Die Rennen, die Ihr gefahren seid waren teilweise reine Jedefraurennen, teilweise gemischt. So manchen 1. Platz habt Ihr quasi geschenkt bekommen, weil Ihr als einziges Frauenteam angetreten seid. Wie siehst Du die derzeitige Situation im deutschen Frauenradsport?

CB: Leider hat sich die Situation noch nicht sehr verbessert. Es liegt aber auch im Besonderen an der Berliner/Brandenburgerszene. Hier gibt es einfach kaum Lizenzrennen für Frauen und Jedefrauenrennen so gut wie gar nicht. Dieses Jahr sind im Vergleich zum letzten Jahr auch noch 2 sehr schöne Veranstaltungen weggefallen (das Frauenrennen in Kladow und das Lizenzrennen in Obergurig). Und ich kann den Veranstaltern da auch keinen Vorwurf machen. Es sind zu wenig Frauen am Start. Aber es ist auch ein Teufelskreis. Je weniger Frauenrennen es gibt, desto mehr schwindet bei Frauen natürlich die Chance, einfach mal ein Rennen in einem reinen Frauenfeld zu fahren. Und wenn ich gerade den Sport für mich entdeckt habe, will ich natürlich nicht gleich bei den Männern herumrasen. In anderen Bundesländern wie Nordrhein-Westfalen oder Bayern sieht es da wesentlich besser aus. Aber allgemein geht der Trend leider nach unten. Obwohl es im Widerspruch zur allgemeinen Entwicklung steht, es fahren einfach immer mehr Frauen Rennrad und die wollen eben nicht zum nächsten Picknick-Platz fahren, sondern richtig trainieren und auch Rennen fahren.

RH: Im Gegensatz zum letzten Jahr steht bei den Velonistas dieser Tage die Community-Pflege und das Engagement für bzw. gegen Brustkrebs im Vordergrund. Die von Euch organisierten Rides haben guten Zuspruch gefunden. Gleichzeitig hat es personell ziemliche Veränderungen gegeben – in diesen flexiblen und schnelllebigen Zeiten ist es vermutlich ein permanenter Balance-Akt, ein gut funktionierendes und verlässliches Team auf die Beine zu stellen?

CB: Ja, da sagst du ein wahres Wort, Regine. Auch wir haben ziemlich damit zu kämpfen das Team zusammen zu halten. Das ist ja ganz klar. Auch weil natürlich jede von uns unterschiedliche Möglichkeiten hat, sich einzubringen. Und dann gibt es natürlich auch immer mal wieder Veränderungen. Letztes Jahr ist Dana aus Berlin weggezogen und dieses Jahr geht auch Yvonne und Taide. Und über die Distanz ist es schwierig so eine Teamdynamik aufrechtzuerhalten, mal davon abgesehen, dass wir uns auch als Team mit regionaler Verankerung präsentieren möchten.

Velonistas Berlin
Foto: © Gerald Steffen, Velonistas 2014

RH: Folglich lässt sich schwer etwas darüber aussagen, wohin sich die Velonistas im Jahr 3 ihres Bestehens entwickeln werden?

CB: Naja. Eins ist für uns natürlich klar: wir wollen weiter machen! Und eigentlich genauso wie bisher. Einerseits also mit vielen Einsätzen bei den regionalen Rennen und anderseits mit unserem Engagement und dem Aufbau der Community. Klar, das ist nicht immer einfach und dieses Jahr sind wir viel weniger bei den Rennen unterwegs, weil es eben die personellen Veränderungen gibt und einige von uns durch Verletzungen und berufliche Entwicklungen nicht so einsatzfähig sind. Aber dafür sind wir dieses Jahr eben mehr auf den weniger rennorientierten Veranstaltungen unterwegs. Und wir rekrutieren im Hintergrund schon junge, hochmotivierte Fahrerinnen, die nächstes Jahr denn Rennzirkus aufmischen werden 😉

RH: Conny, besten Dank für das Interview und – Happy Birthday Velonistas Berlin!

Das Interview führte Regine Heidorn – Vielen Dank!

Die Velonistas sind auf Ihrer Website und auf Facebook zu finden.

Weitere Beiträge über die Velonistas findet Ihr auf diesen Seiten:

http://www.rosegarden-mag.de/zerstreuung/niemals-aufgeben
http://www.rosegarden-mag.de/zerstreuung/waermetauscher-velonistas
http://www.rosegarden-mag.de/zerstreuung/komm-bleib-an-meinem-hinterrad-die-velonistas-blicken-zurueck-auf-die-saison-2014
http://www.rosegarden-mag.de/zerstreuung/wir-sind-teil-einer-community-geworden

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Fahrrad Portraits Sisters & Friends

Bei Karin Buchauer ist der Radgroschen längst gefallen!

Das Rad mit der auffallenden gelben Kiste ist erst das 2. Rad im Leben von Karin Buchauer. Das erste Rad – ein PUCH Elegance – das Karin zu ihrem 10. Geburtstag geschenkt bekommen hat, kurvt seit ein paar Jahren im Osten Europas durch die Gegend.

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Die Gute Güte wollte ein Rad mit Charakter! – Carolina Hubelnig und ihr Waffenrad

Die studierte Kunsthistorikerin und Museumspädagogin Carolina Hubelnig schreibt seit 2013 unter ihrem AlterEgo ‚Die Gute Güte‘ äusserst eloquent, witzig und komplettiert mit tollen Bildern zu ihren Lieblingsthemen Design, Wohnen, DIY und Essen.

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Durch die Schönheit der Salzburger Natur zu radeln, raubt mir gerne den Atem! – Michaela Lederer

Im Salzburger Pongau aufgewachsen, machte Michaela Lederer – wie die meisten ihrer Schulkolleginnen und Schulkollegen – mit 18 Jahren den Auto Führerschein. Mit dem Umzug zum Studium in die Stadt Salzburg hatte Michaela vorübergehend sogar ein eigenes Auto. Ziemlich schnell erfasste die längst überzeugte Allwetter- und Ganzjahres-Radfahrerin, dass ein Auto und sie schlichtweg nicht zusammen passen.

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Fahrrad Portraits Sisters & Friends

Sie radelt den Mönchsberg rauf, runter und entlang – Organisationsberaterin Isabella Klien

„Wie geht das mit dem Rad, wenn man am Mönchsberg wohnt?“ Diese Frage hört die holistische Organisationsberaterin Isabella Klien häufig, seit sie neuerdings am Mönchsberg über der Stadt wohnt. Isabella ist eine Brückenbauerin, da passt dieses bergauf und bergab Radeln als Mönchsbergbewohnerin gut dazu.

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Fahrrad Portraits Sisters & Friends

Bärbel Wenzinger-Steidl macht sich ihre Welt, wie sie ihr gefällt – und schöne Fahrradsattel-Mützen obendrein!

Unter dem Label MARY´S PLANET fertigt Bärbel Maria Wenzinger-Steidl originelle Fahrradsattel-Mützen mit Blickfang-Wirkung. Das Projekt hat sich so ergeben. Irgendwann hatte Bärbels Fahrradsattel einen Riss und Feuchtigkeit drang ein. Kein Grund einen neuen zu kaufen

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Fahrrad Portraits Sisters & Friends

Das beste Verkehrsmittel für die Stadt ist und bleibt das Fahrrad! – Stephanie Hess LUMAS Galerie Salzburg

Die früheste Fahrrad Erinnerung ist eine etwas unsanfte Wiesenlandung als Zweijährige im Fahrrad-Kindersitz ihrer Mutter. Darüber ist Stephanie Hess souverän hinweggekommen und mehr noch: das Fahrrad ist zu ihrem liebsten Fortbewegungsmittel geworden, an dem sie insbesondere die multiplen Verwendung-Möglichkeiten schätzt.

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Fahrrad Portraits Radfahren mit Kindern Sisters & Friends Unterwegs

Verreisen als Familie immer öfter mit dem Rad – die Riedlspergers aus dem Thumegger Bezirk

Die Textilhandwerkerin Katharina Riedlsperger und ihr Mann Alfons kommen ursprünglich beide aus Leogang im Pinzgau – inzwischen ein Mekka im MTB Downhill Sport. Die beiden Wahlsalzburger fahren seit vielen Jahren Rad. In unterschiedlichen Varianten. Katharina ist eine zeitlang gerne Rennrad gefahren, mit einem Umzug nach Wien ist dieses Hobby dann ein wenig eingeschlafen. Ihre täglichen Besorgungsfahrten im Stadtgebiet für die Familie und ihre Textilwerkstatt erledigt sie – wann immer möglich – ausschließlich mit dem Fahrrad. Mit den Kindern hat Katharina das Familienradeln entdeckt. Gemeinsam werden gerne längere Radtouren unternommen und Radurlaube stehen aktuell hoch im Kurs. „Auf dem Rad siehst du so viel!“ bringt es die Meisterin im Nähhandwerk – die in ihrer Werkstatt auch Nähkurse anbietet – auf den Punkt.

Alfons ist überzeugter Stadt- und Ganzjahres-Radfahrer, aber auch Berg- und Geländefahrten liebt der IT Spezialist und geprüfte Mountainbike Lehrwart. Eine zeitlang hat Alfons als Guide selber MTB Touren für den Alpenverein geführt. Immer willkommen sind dem sportlichen Mann gelegentliche Besuche bei Verwandten und Freunden in Leogang, die Alfons mit Vorliebe mit dem Rad von Salzburg aus absolviert.

Thomas der ältere der beiden Söhne versteht sich in erster Linie als Stadtradfahrer. Er kommt ins Schwärmen, wenn er von einem jüngsten Familienausflug per Rad nach und durch München erzählt. Städte radfahrend zu erleben und zu entdecken begeistert den 14-Jährigen. Für dieses Erlebnis kann er sich auch vorstellen, im Sommer eine lange Überland Tour mit allen gemeinsam zu fahren, sofern das Ziel eine große, lebendige und inspirierende Stadt ist 🙂

Der jüngste Riedlsperger – Pauli – ist eindeutig der ‚wildeste‘ Biker in der Familie. Er lässt es beim Downhill krachen und findet den Bikepark im Geburtsort der Eltern als Spielwiese voll super. Als Multi-Action-Typ probiert er gerne viel aus! Das Trail Bike passt da natürlich gut in seine kleine Fahrradflotte.

Da es alleine nur halb so viel Spaß macht, ist Pauli auf der Suche nach gleichgesinnten Kids in Salzburg und Umgebung, mit denen er sein Hobby gemeinsam erleben kann. Interessierte können hier Kontakt aufnehmen!

Eine echt coole Bike-Familie die Riedlspergers! Danke, dass ihr mir eure Räder gezeigt habt.

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