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Urban Commuter Bike – Test

Das Urban Commuter Bike der amerikanischen Firma Pure Cycles verspricht ein Allrounder für die Stadt zu sein. Es sieht ein wenig aus wie eine Mischung aus einem Beachcruiser und einem Singlespeed Rad. Mir gefällt dieser Stilmix.

Das Urban Commuter Bike von PureCycles im Test

Kauf und Montage des Urban Commuter Bikes

Das Rad kann man online auf der Webseite von Pure Cycling kaufen. Es wird gut verpackt in einem großen Radkarton angeliefert. Es sind lediglich der Lenker zu montieren, das Vorderrad und die Pedale. Mit ein wenig Geschick und dem richtigen Werkzeug ist es ganz einfach möglich das Rad selbst fertig aufzubauen. Wer das nicht mag, kann es sich gegen einen Aufpreis fertig montiert zusenden lassen.

Auf einen Kaffee mit dem Urban Commuter Bike von PureCycles

Ich habe die Gelegenheit genutzt und habe das Rad zum Radpunkt, einem 2017 gegründeten Bikeshop in Wien, gesendet. Ich wollte die GründerInnen Sabine und Clemens persönlich kennenlernen und ihnen mal beim Arbeiten zusehen ;-). Das Rad kam sicher verpackt im Radkarton an. Nachdem sie Lenker, Vorderrad und Pedale montiert, Schaltung, Bremsen und alle Befestigungen überprüft und Luft in die Reifen gepumpt hatten, ging es los durch die Straßen Wiens.

Zusammenbau beim Radpunkt

Bremsen und Schaltung

Das Rad ist mit Scheibenbremsen und einer 8-Gangschaltung ausgestattet. Vorne befindet sich nur ein Kranz, der mit einem doppelten Kettenschutz umgeben ist, so dass die Hose oder andere Kleidungsteile nicht schmutzig werden und Du Dich nicht in der Kette verhedderst. Ist mir nicht nur einmal passiert, dass meine Schnürsenkel zwischen Kranz und Kette eingeklemmt wurden und ich fast zu Sturz gekommen bin. Gib‘ zu das ist Dir auch schon mal passiert! 😉

Urban Commuter Bike PureCycles

Sitzposition

Das Rad hat einen leicht gebogenen Lenker, wodurch man relativ aufrecht sitzt. Für mich ist das ein Vorteil, weil ich dazu neige in der Stadt so schnell wie möglich zu fahren. Was das Radfahren in der Stadt aber nicht ungefährlich macht. Mit diesem Rad habe ich das Gefühl, dass ich einfach und bequem oben sitze und deshalb auch nicht so zum Rasen neige, sondern eher gemütlich durch die Stadt fahre. Ich finde das sehr angenehm, da mich das langsamere Radfahren in der Stadt dann selbst nicht so stresst.

Test Urban Commuter Bike PureCycles

Fahrgefühl und Reifen

Das Urban Commuter Bike wird mit Katzenaugen und Reflektoren, aber ohne Schutzbleche geliefert. Es gibt Löcher im Rahmen an denen die Kotschützer nachträglich montiert werden können. Das ist in der Stadt natürlich von großem Vorteil, weil man öfter bei Regen unterwegs ist. Bei der dünnen Bereifung bin ich mir selbst noch nicht klar, ob ich es gut finde oder eher unangenehm. Das Rad fährt sich fast wie ein Rennrad auf glatttem Asphalt. So schnell geht es dahin. Das ist toll. In Städten wie Wien, wo es oft Kopfsteinpflaster und Gleise gibt, sind die dünnen Reifen aber manchmal eher unangenehm und ich fühle mich leicht unsicher. Ich überlege daher, ob ich breitere Reifen aufziehe.

Citybike Test Urban Commuter Bike von PureCycles

Das Rad kostet im Online Shop 449.- €. Dafür bekommt man einen schicken Stadtflitzer mit solider Ausstattung.

[Anzeige] Hinweis: Das Fahrrad wurde zum Test unentgeltlich zur Verfügung gestellt. Dies beeinflußt den Bericht jedoch in keiner Weise.

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Events Radfahren

La Course 2017 Siegerin ist Annemiek van Vleuten

La Course 2017 bestand aus einem 67 km Rennen mit Bergankunft auf dem Col d’Izoard und einem Verfolgungsrennen am 22. Juli im Orange Vélodrome in Marseille. Das Zeitfahren wurde in der Reihenfolge des Zieleinlaufes der Bergetappe gestartet. Die Siegerin der Bergetappe, die Niederländerin Annemiek Van Vleuten konnte ihren Vorsprung ins Ziel bringen und gewann auch das Zeitfahren vor Lizzie Deignan und Elisa Longo Borghini.

Siegerin La Course 2017 – Annemiek van Vleuten

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Die Startreihenfolge wird im Abstand der Zielankunft auf dem Col d’Izoard erfolgen. Das heisst La Course 2017 wird am 22. Juli auf der Bahn entschieden und hoffentlich live auf Eurosport und anderen Sendern übertragen.

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Hier noch ein paar Reaktionen auf die kurze Distanz und die Tatsache, dass das Ziel von La Course 4 km unterhalb des Col d’Izoard liegt. Also im Grunde ist es keine „richtige“ Bergankunft und nicht dasselbe Etappenziel wie das der Tour de France.

Die Velonews schreiben dazu „The most irritating thing about the whole situation is that La Course has the potential to be so much more. Look at all the fans in place for the Tour de France. Look at all the media gathered in one spot. And hey, men’s races have too many motos on course at one time, right? How about throwing a couple of these into the women’s race for some actual live coverage? A multi-stage women’s race is possible. It’s just a decision. Let’s give the Women’s WorldTour a race to get excited about. Perhaps someday add a second or third or fourth day to La Course, but at the very least give them a respectable distance to race.“

La Course Gewinnerinnen der letzten Jahre

Siegerin La Course 2016: Chloe Hosking

Am Sonntag, den 24. Juli 2016 startete zum 3. Mal „La Course“ das Frauenrennen im Rahmen der Tour de France. Auf einem Rundkurs mitten in Paris wurden 89km gefahren. La Course by Tour de France wurde 2014 das erste Mal ausgetragen.
Im Gegensatz zu 2015 herrschte diesmal sonniges, trockenes Wetter. Trotzdem kam es zu mehreren Stürzen im Peloton. Das Tempo betrug im Schnitt 40km/h. Das Rennen wurde im Schlusssprint durch Chloe Hosking gewonnen.

Hier die Highlights und Interviews von La Course 2016

Siegerin La Course 2015: Anna van der Breggen

Im Jahr 2015 gewann Anna van der Breggen das Rennen. Die Deutsche Lisa Brennauer belegte den 6. Rang. Wegen des Regens kam es auf dem rutschigen Kopfsteinpflaster zu vielen Stürzen. Doch nur die Harten kommen in den Garten 😉 Und die Siegerin ist beim Interview ein wenig schmutzig im Gesicht. Tolle Bilder!

http://dai.ly/x2zeprl

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Mountainbiken Radfahren

Trailsurfen im Zillertal – eine Alpenregion mit Bike-Potential

Das Zillertal ist den Meisten als Wintersportregion zum Skifahren ein Begriff. Weniger bekannt ist, dass das Tal schon im 19. Jahrhundert ein beliebtes Sommerausflugsziel war. 1902 ging die Zillertalbahn in Betrieb, die bis heute als Schmalspurbahn von Jenbach bis Mayrhofen fährt. Die Region eignet sich hervorragend zum Wandern, aber auch zum Mountainbiken und Singletrail fahren.

Bikeguide Stephan Oberlechner von der Mountainbike Schule Tirol zeigte mir die lokalen Singletrails, die mit Bergbahnen zu erreichen sind. Zuerst fuhren wir von Rohrberg nach Gerlos, um die Isstrails zu testen. Zum Einstieg sind wir den einfacheren, flowigen „Iss-Flow“ Trail gefahren. Wie der Name schon sagt: flowig. Dennoch: AnfängerInnen, die nie oder sehr wenig bisher bergab unterwegs waren, werden sich teilweise schwer tun.

Isskogeltrails Mountainbiken

Danach ging es auf „Iss-Natural“, den mittelschweren Trail. Auf den Trails gibt es kürzere und längere North-Shore Passagen, die für mich alle fahrbar waren. Das „Iss-Vertical“ Teilstück ist das schwierigste mit Stellen, die teilweise 2+ auf der Singletrail Skala haben. Der nasse Boden machte mich stellenweise zur Fußgängerin. Für Downhiller und ExpertInnen aber sicher leicht zu bewältigen. Stephan machte es vor, bei ihm sah es ziemlich einfach aus. Aber das ist auch das Tolle an einem Guide. Nicht nur, dass er die Ideallinie oder zumindest eine fahrbare Linie vorfährt, sondern Stephan gab mir auch laufend wertvolle Tipps, wodurch ich am Ende des Tages Spitzkehren fuhr, die ich zu Beginn nicht fahren konnte.
MountainBikeguide Stephan Oberlechner und Anita Posch

Am Nachmittag fuhren wir retour nach Zell, um den Wiesenalmtrail zu fahren. Mit der Rosenalmbahn ging es bis zur Mittelstation. Der Wiesenalmtrail ist zu Beginn flach und flowig. Nach der ersten Straßenquerung wird es schwieriger. Ein kurzes North-Shore Element in einer hängenden Kurve, Holzstufen, Steine und enge Anliegerkurven waren beim wieder einsetzenden Regen eine kleine Herausforderung. Für ambitionierte DownhillerInnen ist der Trail sicher easy. Für mich war es schön, dass ich durch Stephans Hinweise Stellen gefahren bin, die ich danach auch am 2. Tag der Zillertal Bike Challenge durchfahren konnte. Das Schöne am Wiesenalmtrail ist, dass er trotzdem er angelegt ist, wie ein Naturtrail wirkt und sehr abwechslungsreich ist.

Wiesenalmtrail

Neben den angelegten Bikepark-Trails gibt es in der Region viele Naturtrails, die man selbst erkunden kann bzw. wo die Unterstützung durch Bikeguides hilfreich ist. Stephan führt Gruppen von 1 bis 6 Personen und bietet auch Fahrtechniktrainings an (auch Women only möglich).

Mein Fazit: für ein Wochenende sind die Singletrails an den beiden Bergbahnen einen Besuch wert. Wer das Ganze mit Mountainbiken in den Alpen oder einem Fahrtechniktraining verknüpfen will, kann sich mehr Zeit nehmen. Es gibt über 10 beschilderte Touren fürs Mountainbiken auch mit dem E-Mountainbike ist man auf diesen Touren willkommen. Das Zillertal bietet viele Möglichkeiten den Urlaub zu verbringen. Das Potential für ein großes Mountainbike Gebiet mit vernetzten Bergbahnen (wie bei den Skigebieten) ist vorhanden. Das wäre ein Traum für alle BikerInnen und den Tourismus im Zillertal.

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Events Mountainbiken Radfahren

Die königliche Zillertal Bike Challenge 2017

Die Zillertal Bike Challenge ist ein Marathon-Etappenrennen über drei Tage. Sie ist offen für alle FahrerInnen, das heisst, es ist keine Rennlizenz notwendig und alle HobbyfahrerInnen können daran teilnehmen. Das Ziel befindet sich am Hintertuxer Gletscher inmitten eines herrlichen Bergpanoramas.

2017 fand die Zillertal Bike Challenge zum 9. Mal von 30. Juni bis 2. Juli 2017 statt. Das Mountainbike Rennen in Tirol gehört zu den renommiertesten in ganz Europa.

Royale Titel in luftigen Höhen

Die Renn-Kategorien sind: King / Queen of the Mountain, Prince / Princess of the Mountain und Lord / Lady of the Mountain. Die royalen Mountainbike Titel spiegeln die Härte der Kategorien wider. Die Kings und Queens müssen nämlich an 3 Tagen insgesamt 187 km und 9.126 Höhenmeter bewältigen. Die Prinzessinnen und Prinzen sind auch beachtliche 163 km und 5.266 Höhenmeter unterwegs. Ein bisschen weniger, aber dennoch eine Herausforderung sind die 124 km und 3.755 Höhenmeter, die die Lords und Ladies fahren.

Panorama Zillertal

Wer es genau wissen will, kann sich hier die Informationen zu den Streckenlängen und Etappen ansehen.

Anreise ins Zillertal

Genug Platz für Bike und zwei Personen Wir reisten am Donnerstag nachmittag aus Wien nach Tirol an. Die Anreise war easy, da das Zillertal gut zu erreichen ist und wir von Denzel Wien einen HYUNDAI i40 zur Verfügung gestellt bekamen, der ausreichend Platz für ein Mountainbike, zwei Personen und die gesamte Ausrüstung für vier Tage bot. Nach knapp 5 Stunden waren wir in Rohrberg. Das Wetter sah nicht vielversprechend aus, viel Regen, Temperaturen um die 0 Grad auf 2.000 Meter – kein ideales Wetter für ein Mountainbikerennen. Nach dem Auspacken und einer Lagebesprechung für den nächsten Tag ging es rasch ins Bett, mit der Hoffnung der erste Racetag möge besseres Wetter und ein paar Grad mehr bieten.

Die erste Etappe am Freitag

Tag 1: Pünktlich zum Start um 9 Uhr Früh in Fügen hatte das Tiroler Wetter ein Einsehen und stoppte für einige Stunden den Regen, die Sonne brach durch und bei angenehmen Temperaturen starteten die TeilnehmerInnen auf ihre verschiedenen Etappen, alle mit dem Ziel unversehrt in Zell am Ziller anzukommen.

Während die Damen und Herren sich die Berge hochkämpften um diese dann rasant wieder herunter zu fahren, tobte ich – Anita von den BIKESISTERS – mich mit Guide Stephan Oberlechner von der MTB Schule Tirol auf den lokalen Trails aus.

Nach einer ausgiebigen Erholungsphase in der hoteleigenen Sauna (Aktivhotel Tuxerhof) und einem leckeren Abendessen waren wir bereit für Tag 2.

Der zweite Renntag mit nassem Trail

Auch am zweiten Renntag zeigten sich die Tiroler Berge von ihrer besten Seite und die Sonne brach schon früh durch die Wolken. Der Start der Etappe befand sich in Zell am Ziller. Nach wenigen Kilometern ging es – für die Lords / Ladies inklusive meiner Einer – mit der Rosenalmbahn hinauf zur Mittelstation. Die anderen Kategorien durften den ganzen Berg hochtreten.

Verpflegungspause Kreuzwiesenalm

Ich bewunderte so manche FahrerInnen, die mich mit einem gewaltigen Tempo berghoch überholten, obwohl sie doppelt und dreifach so weit Fahren. Aber ich habe auch ein paar überholt 😉 Bergab und sogar bergauf. Das war der Moment, wo ich ein wenig bereut hatte, dass ich ausserhalb der Etappenwertung fuhr. Hätte mich dann doch interessiert wie fit ich bin. Die Route führte über den Schmankerlweg zur Kreuzwiesenalm. Dort begann die rasante Abfahrt auf der durch den nächtlichen Regen anspruchsvollen Abfahrt zum Freizeitpark Zell bis ins Ziel der 2. Etappe – nach Mayrhofen.

Impressionen vom Tag 2: die Etappe von Zell am Ziller nach Mayrhofen führt auch für die Kategorie Lord/Lady ein kurzes Stück über den Wiesenalmtrail (sieht man im Video)

https://youtu.be/kcbzmKXCEFg

Tag 3 – am Start mit Tina Durst

Kurz vor dem Start trafen wir Tina Durst, die Gewinnerin unserer Startplatz-Verlosung für die Mountainbike Challenge und amtierende Vizeweltmeisterin im 12 Stunden Mixed-MTB-Rennen. Sie hatte die ersten beiden Etappen der ZBC mehr als bravourös gemeistert und war nervös vor der letzten harten Etappe auf den Gletscher.

Tina Durst, Focus Rapiro Racing und Anita Posch

Tina war für das Rennen nicht speziell vorbereitet, da der Gewinn des Startplatzes sehr kurzfristig kam. Im Gegensatz zu vielen anderen FahrerInnen gefielen der quirligen Mountainbikerin besonders die herausfordernden Trailsektionen und das obwohl sie erst seit wenigen Jahren Mountainbike fährt. Bis Anfang 30 war Tina Kapitänin des deutschen Rugby Nationalteams. Danach wollte die Norddeutsche etwas Neues versuchen und nahm die Einladung eines Freundes zum Mountainbiken an. Nach den ersten Ausfahrten und einigem Fahrtechniktraining, schloss sich Tina – mittlerweile im Süden Deutschlands lebend – dem Focus Rapiro Racing Team an. Aus Neugierde nimmt sie gerne auch spontan an diversen Wettbewerben und Rennen teil. So kam es auch zum Start bei der 12h Mixed Weltmeisterschaft, wo sie mit ihrem Teampartner Vize-Weltmeisterin wurde.

Bei ihrem ersten aber vermutlich nicht letzten Start bei der ZBC wurde sie in der Gesamtwertung der Queens 6. und in ihrer Altersklasse 2! Und das obwohl sie mit den steilen Rampen, langen Anstiegen und auf der 3. Etappe mit der Höhenluft zu kämpfen hatte. Immerhin geht es auf über 3.000 Meter Seehöhe auf den Hintertuxer Gletscher. Für Tina war die erstmalige Teilnahme so beeindruckend, dass sie mit speziellem Training im Vorfeld noch einmal teilnehmen will.

Hier der Start zur dritten und letzten Etappe von Mayrhofen auf den Hintertuxer Gletscher. Für die Kings und Queens waren das nochmal über 50 km und 3.000 Höhenmeter an einem Stück.

Alle TeilnehmerInnen gewinnen

Die Zillertal Bike Challenge ist eine tolle Herausforderung und ein Abenteuer für MountainbikerInnen aller Klassen. Ich bin sicher, dass viele der StarterInnen im kommenden Jahr wiederkommen, da man nach der ersten Teilnahme ein Gefühl bekommt wie man sich das Rennen besser einteilen könnte und worauf es in der Vorbereitung ankommt. Den BegleiterInnen und Fans wird während der drei Tage nicht langweilig. Erstens durch das dichte Rennprogramm und zweitens wegen der Wander- und Genußmöglichkeiten durch das mit der Zillertalbahn sehr gut erschlossene Urlaubsgebiet.


Am Sonntag ging es über den Gerlos in den Pinzgau und von dort über Salzburg nach Wien zurück. Mit vielen Eindrücken nach einem abwechslungsreichen vier Tagen starteten wir in die neue Woche.

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Events Radfahren Rennrad fahren

Rennrad Ausfahrt im Salzkammergut

Ende Juli bin ich ein paar Tage in meiner früheren Wahlheimat Salzburg und werde meine Lieblingstour um Mondsee und Attersee fahren. Wer am 29. Juli Zeit hat, ist herzlich eingeladen.

Die Tour ist ca. 80km mit 350 Hm. Der Schnitt wird zwischen 24 und 27 km/h liegen, sich aber nach den Teilnehmerinnen richten. Zwischendurch ist ein abkühlender Sprung in den See (am liebsten in beide Seen) geplant, also Badesachen einpacken.

Findet nur bei Schönwetter statt!
Der Treffpunkt wird in der Nähe von Mondsee sein, wird noch bekanntgegeben.
WOMEN only.

Bitte per E-mail anmelden: hello (at) bikesisters.net

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Fahrrad Portraits Radfahren Sisters & Friends

Bike-Portrait Stephanie Jagl-Posch

Stephanie ist zwar mehr dem Surfen und den Boards (Freeriden, Splitboarden, Wakeboarden und Longboarden) zugewandt, aber sie fährt auch gern mit dem Rad. Früher war sie oft auf dem BMX anzutreffen, was sie wegen Knieproblemen aber aufgeben musste. Sie bloggt seit 2006 auf MIZZI.at über Frauen in Extremsportarten.

Die BMXerinnen Cory Coffey, Nina Buitrago, Stacey Mulligan, Samantha Provo (Lyons), Kim Klisiak, Erin Fricke (Donato), Rebecca Pergentile, Julia Preuss, Irina Sadovnik, um nur einige von ihnen zu nennen, haben mich sehr beeinflusst - beim Radfahren und in meinem Leben. Ich habe gelernt, entspannter zu sein, mir mehr zuzutrauen, etwas kontaktfreudiger zu sein, mein Leben mehr selbst in die Hand zu nehmen. Meiner Schwester gebührt der Dank dafür, mich fürs Rennrad fahren zu interessieren.

Ich habe als Kind radfahren gelernt und habe es schon damals geliebt, weil es für mich Freiheit und Herausforderung bedeutet hat. Als Sport habe ich es mit etwa 25 Jahren entdeckt. Ich war schon länger an Funsportarten interessiert und nach einem wenig erfolgreichen Versuch, Skateboard fahren zu lernen, habe ich mit BMX fahren begonnen.

Es räumt meinen Kopf auf. Das flotte Dahinsausen macht einfach Freude und ich konnte bereits neue Kontakte knüpfen oder mir schon bekannte Leute auf einer anderen Ebene kennenlernen.

Du willst an einem Rennrad Rennen teilnehmen? Hole Dir den BIKESISTERS Guide "Dein erstes Rennrad-Rennen" (auch wenn es Dein zweites oder drittes Rennen ist). Mit zeitsparenden Tipps für Organisation, Vorbereitung und Taktik.

Da ich fast immer Bock drauf habe, nehme ich es ernst, wenn ich mal keinen habe - dann brauche ich vielleicht wirklich einfach mal eine Pause und gönne mir einen Sportfreien Tag. Sollte ich tatsächlich eine mehrtägige faule Phase haben (kommt speziell im Winter doch manchmal vor), motivieren mich Bilder oder Videos aus dem Internet und gute Musik.

Da ich noch ganz frisch beim Rennradln dabei bin, habe ich noch keine Ziele dieser Art - ich möchte jetzt erstmal meine Kondition verbessern. Dann wäre vielleicht mal eine mehrtägige Tour in den Alpen interessant.

Glaube nicht, dass du schlecht bist, nimm dich selbst ernst und sei nicht schüchtern.

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Diebstahl Fitness & Ausrüstung Radfahren Sicherheit Zubehör

Fahrradschloss Test: Sieger ein Bügelschloß – 100% Schutz gibt es nicht

In Zusammenarbeit mit einem KFZ-Sachverständigen ließ die Arbeiterkammer Oberösterreich 15 Fahrrad-Schlösser auf ihren Diebstahlschutz testen. Die Kriterien waren Gewicht, Transporteignung und Dauer des Aufbrechens. Fazit: es gibt (fast) kein Schloß, das nicht geknackt werden kann. Einzig die Dauer ist unterschiedlich. Je schwieriger das Schloß zu knacken ist und desto länger der Dieb braucht, desto höher stehen die Chancen, dass das Rad nicht gestohlen wird.

Die Schlösser wurden mithilfe eines handelsüblichen Bolzenschneiders durchtrennt. Dies dauerte zwischen 4 Sekunden und 1 Minute 10 Sekunden. Es wurden Bügelschlösser, Spiralschlösser, Faltschlösser und Kettenschlösser getestet und je nach Kategorie bewertet.

Testsieger Fahrrad Schloss

Das einzige Schloß, das nicht geknackt wurde, ist das Master Lock 8274. Das Bügelschloß und die Verlängerung konnten mit dem Bolzenschneider nicht durchtrennt werden!

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Spiralschloss

Das am besten bewertete Spiralschloß ist das Ulac Kokomo. Es ist das leichteste Schloß im Test und hielt 43 Sekunden durch. Am zweiten Platz landete ein Spiralschloss von BBB. Es hielt 70 Sekunden stand.

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Das PowerLock BBL-41 von BBB sollte man nicht unterschätzen. Das harte und widerstandsfähige Stahlkbabel bietet trotz des kleinen Durchmessers einen beeindruckenden Schutz. Das PowerLock ist sehr kompakt gebaut und bietet mit seinem starken Metall-Schließmechanismus zusätzlichen Schutz. Die Schutzabdeckung verhindert das Eindringen von Staub in das Schlüsselloch. • Details: - Langlebiger ...

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Faltschloss

Das beste Schloss in dieser sehr kompakten, leicht zu transportierenden Kategorie, ist das Trelock Trigo FS 300. Es hielt 25 Sekunden stand.

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Kettenschloss

Das Hiplok Lite war in 10 Sekunden geöffnet, dafür ist es sehr gut transportierbar.

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Hier die Testergebnisse im Detail:

Quelle: https://ooe.arbeiterkammer.at/service/testsundpreisvergleiche/tests/Fahrradschloesser_im_Test.html

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Radfahren Reise- und Tourenberichte Rennrad fahren Unterwegs

Von Kassel zum „Brocken“ – ein 270 km Ritt mit fast 4.000 HM

Ein Tourbericht von Kathrin Fuchs aus Kassel.

Da ich bekanntlich nicht die Schnellste bin, musste die Fahrt früh beginnen, soll heißen, um 5:40 Uhr gings los. Die Straßen hatten wir Sonntag früh für uns. Zügig gings über den Umschwang runter ins Werratal nach Witzenhausen. Durch die Kirschenstadt hindurch bis zur Bundesstraße. Diese folgen wir einige hundert Meter und biegen dann rechts ab. Es geht eine kurvenreiche Straße bergauf. Am Scheitelpunkt begrüßt uns ein Schild mit dem Hinweis, dass hier Deutschland und Europa geteilt waren. Mit anderen Worten: wir überqueren die innerdeutsche Grenze nach Thüringen, genauer ins katholische Eichsfeld. Diese Grenzerfahrung sollte nicht die einzige bleiben.

Jetzt geht’s erstmal schön bergab ins Leinetal bis Arenshausen. Von dort dann ein kurzes Stück auf dem traumhaft schönen Leineradweg Richtung Osten. Nach wenigen Metern müssen wir den Radweg bereits verlassen und fahren immer bergan Richtung Bremke. Unbemerkt verlassen wir Thüringen und fahren ins nächste Bundesland: Niedersachsen. Von hier aus durchqueren wir auf weiterhin ruhigen Straßen viele kleine Ortschaften.

Nach Neuenburg kommt eine wunderschöne Kehrenstrasse bergauf durch ein Waldstück. Garmin weist uns auf den ehemaligen Kolonnenweg voran hin. Oben angekommen sehen wir auch schon einen ehemaligen Grenzturm mit den typischen Betonplatten des Kolonnenweges. Diese gibt es hier im „Grünen Band“ zahlreich.

Wir haben leider keine Zeit für Besichtigung und fahren hinab nach Böseckendorf. Ach ja, ab Neuendorf sind wir wieder in Thüringen. Böseckendorf erlangte Berühmtheit, weil rund die Hälfte der Einwohner kurz vor der Grenzerrichtung in den Westen geflohen sind. Das war die größte Massenflucht über die innerdeutsche Grenze.
Direkt hinter dem Ort geht’s wieder nach Niedersachsen ins wunderschöne Duderstadt. Eine schmucke Altstadt mit kleinen Pflastersteinen. Schon früh hat dort ein Café geöffnet, wo wir Energie nachtanken.

Wir verlassen Duderstadt und fahren entlang der „innerdeutschen Grenze“ weiter Richtung Harz. Ein weiteres Stück durch Thüringen und dann wieder Niedersachsen nach Bad Lauterberg. Hier sind wir dann richtig im Harz drin. Ab jetzt geht es immer weiter bergauf. Ein Flachstück führt und noch am Oderstausee vorbei. Alles Bundesstraße natürlich. Vormittags aber noch aushaltbar.

Lange dauerts und wir kommen endlich in Braunlage an. Nach Braunlage fahren wir ins 4. Bundesland des Tages: Sachsen-Anhalt. Jetzt noch bis Elend die Bundesstraße, dann weiter auf Landstraße nach Schierke und von dort dann die eigentliche Auffahrt hoch zum Brocken. Die deutlich sichtbaren Schilder mit der Bitte an die Wanderer, wegen der Radfahrer rechts zu gehen, bleiben unbeachtet. Also bleibt nur Schlangenlinien fahren bis oben.
Das Ganze zieht sich etwas, ist aber sehr schön. Von oben hat man einen wundervollen Blick auf die Ebene.


Oben noch mal gestärkt und die Reset-Taste gedrückt.
Der Rückweg war leider mit Gegenwind verschärft, aber wir sind angekommen.

Alles in allem eine wunderschöne Tour.

Die Tour auf Strava

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Rennrad fahren Touren fahren Unterkünfte Unterwegs Urlaub mit dem Rad

Radfahren, Relaxen und das Leben genießen – Wochenende in der Südsteiermark

Manchmal schreit eine kleine, laute Stimme in mir: Abwechslung! Ich will mal was anderes sehen! Lass uns fortfahren und etwas Neues erleben! So war es auch diesmal. Also begab ich mich auf die Suche nach dem optimalen Platz für ein erholsames Wochenende samt Ruhe und schöner Fahrradtour. Falls sich das Wetter wie so oft in diesem Frühling von der nasskalten Seite zeigt, brauchte ich eine Alternative wie ein Schwimmbad oder eine Therme.

Bei Therme denke ich immer an die Route von Wien nach Graz. Diese ist gesäumt von Thermalbädern samt Hotels. Auf sowas Großes hatte ich keine Lust. Irgendwie bin ich dann bei meiner Internetrecherche über das Thema Wein und die Therme Loipersdorf auf das Weingarten-Resort Unterlamm gestoßen. Die Fotos hatten mich sofort angesprochen.

Die Webseite versprach, dass man hier nicht nur in zahlreiche Thermen gehen könnte, sondern auch, dass die Gegend ideal zum Radfahren ist. Also packte ich mein Rad und meine Siebensachen und überzeugte meine Freundin, dass ein Besuch dort doch einen Versuch Wert wäre.

So kamen wir an einem verregneten Freitag nachmittag in der Südsteiermark an. Das Wetter sollte am Samstag schön und am Sonntag wieder regnerisch sein. Daher planten wir für Samstag eine Rennrad-Tour und für Sonntag den Thermenbesuch. Zuerst machten wir es uns auf der Terrasse bequem und entspannten uns abends im privaten Whirlpool. In einigen der anderen Weinhäuser gibt es Infrarotkabinen. Abendessen kann man in vielen umliegenden Buschenschanken oder privat im eigenen Weinhaus mit Lieferservice durch den Hausherrn.

Am Samstag früh wurde uns das Frühstück zum Haus geliefert. Wir konnten im Vorfeld zwischen Frühstück „pikant“ (Schinken, Käse, Rohkost, etc.) und „süß“ (Marmelade, Honig, etc.) wählen. Erwähnenswert neben der hervorragenden Qualität der einzelnen Speisen direkt aus der Region, auch die Wahl der nachhaltigen Verpackungen in Form von Korb, Jutesäckchen, Einweckgläsern, Butterpapier und Glasflaschen.

Das Wetter war wie vorhergesagt sonnig und mild und wir konnten auf der Terrasse frühstücken und die Fahrradtour besprechen. Laut GPS Track führt die „Riegersburg Tour“ direkt am Weingarten-Resort vorbei. Das heisst wir starteten direkt von der Unterkunft weg.

Die „Riegersburg Tour“ ist etwa 48km lang und hat rund 600 Höhenmeter. Sie verläuft zum größten Teil auf schmalen Nebenstraßen mit wenig Autoverkehr. Manche Teilstücke verlaufen auf Straßen mit mehr Verkehr. Der Großteil der Strecke ist jedoch fast autofrei und traumhaft schön.

Zwischen Feldern, durch kleine Wälder und an der imposanten Riegersburg vorbei. Die 600 Höhenmeter sind teilweise sehr knackig, dafür aber nicht allzu lang. Wer, wie ich kurze steile Stellen im Gegenzug zu langezogenen Auffahrten mag, wird die Strecke mögen. Es ist eine der schönsten Touren, die ich je gefahren bin. Kurz habe ich überlegt sie alleine ein zweites Mal zu fahren. Aber das wäre dann doch übertrieben gewesen.

Meine Begleiterin hat so manche Stelle zu Fuß zurückgelegt und trotzdem nicht den Spaß an der Tour verloren. Daher eine Anmerkung für weniger sportliche RadfahrerInnen: es ist an manchen Stellen wirklich steil. Doch mit Absteigen und gemütlich schieben, ist jeder Hügel zu schaffen. Es zahlt sich aus.

Im Weingarten-Resort wieder angekommen ging es nach einer kurzen Dusche wieder ins warme Whirlpool, um die Muskeln zu entspannen. Danach noch die letzten Sonnenstrahlen bei Kaffee und Jause auf der Terrasse genossen, bevor Wind und Wolken den wieder bevorstehenden Regen ankündigten.

Am Sonntag wurde nochmals ausgiebig gefrühstückt, bevor wir um 11 Uhr auscheckten und uns auf den Weg in das Schaffelbad der Therme Loipersdorf machten.

Müsste ich eine Bewertung abgeben, würde ich dem Weingarten-Resort fünf von fünf Sternen geben. Die Anlage ist innen und außen architektonisch sehr ansprechend, das Frühstück schmeckt ausgezeichnet und Service und Freundlichkeit lassen keine Wünsche offen.

[Anzeige] Hinweis: Die Unterkunft wurde uns freundlicherweise unentgeltlich zur Verfügung gestellt. Dies beeinflußt meinen Bericht jedoch in keinster Weise.

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Fahrrad kaufen Radfahren

Tipps für den Gebrauchtradkauf mit Checkliste zum Ausdrucken

Gerade für Anfänger und Einsteigerinnen die ausprobieren möchten, ob sie längerfristig Lust am Radfahren haben, kann der Kauf eines gebrauchten Rades der ideale Anfang sein. Gute neuwertige Rennräder und Mountainbikes sind unter 1.500 – 2.000 Euro nicht zu bekommen. Auch für Citybiker kann ein Gebrauchtrad ideal sein, da der Verlust im Fall eines Diebstahls nicht so groß ist.

Worauf soll ich beim Kauf eines gebrauchten Rades achten?

Bei einem Rad um 50 Euro wird man andere Kriterien anwenden als bei einem höherpreisigen.
Die ersten Fragen sind:

  • wie alt ist das Rad,
  • wieviele Kilometer wurde es gefahren,
  • wie oft wurde ein Service gemacht?
  • Welche Teile sind erneuert, welche seit Anbeginn unverändert?
  • Ist das Rad im Freien oder wettergeschützt aufbewahrt worden?

Unabhängig von der Art des Fahrrades, also Rennrad, gemütliches Ausflugsrad, Stadtflitzer oder Mountainbike gibt es Komponenten auf die immer zu achten ist. Die Herzstücke eines Rades sozusagen, die beim Gebrauchtkauf in Ordnung sein sollten ansonsten kommen unverhältnismäßig teure Reparaturen nach dem Kauf dazu. Dann wird aus dem Schnäppchen eine Geldfalle.

Gebrauchtes Fahrrad kaufen ja oder nein? Hole Dir die praktische Checkliste zum Ausdrucken.

Zuerst sollten Besitzer bzw. Verkäuferin gecheckt werden: Nennt er/sie die Mängel von sich aus? Falls nicht, dann kann jede Kleinigkeit den Preis drücken.

Rahmen

Prüfe den Rahmen auf Risse, Dellen oder Rost. Sobald du fündig wirst, solltest du die Finger von dem Rad lassen.

Lenker

Wenn du den Vorderreifen zwischen deine Beine klemmst und den Lenker nach links und rechts drehst, darf sich der Lenker nicht bewegen. Ansonsten ist er locker. Halte den Rahmen fest und ziehe am Gabelschaft vor und zurück, es darf sich nichts bewegen. Lasse das Rad wieder los, hebe es hoch und bewege den Lenker von links nach rechts – das soll leichtgängig und ohne Widerstand funktionieren.

Räder und Reifen

Wie sieht die Oberfläche der Reifen aus? Sind sie schon sehr abgefahren? Sind sie porös? Am besten ein wenig Luft auslassen und dann zusammenkneifen. So sieht man, ob Risse vorhanden sind. Das Rad drehen und nach kleinen Löchern oder dünnen Stellen suchen.

Die Räder dürfen außerdem nicht eiern oder seitliches Spiel haben. Das bedeutet, wenn man das Rad und die Felge außen anfasst, darf es sich nicht nach links oder rechts bewegen lassen (zb beim Hinterrad: von hinten gesehen). Dann sind die Lager kaputt. Wenn das Rad hochgehoben und ein Reifen gedreht wird, darf es nicht zu schnell von selbst aufhören sich zu drehen.

Mit den Fingern über die Speichen fahren und tasten, ob die Speichen fest sitzen. Die Speichen dürfen nicht locker sein.

Bremsen

Sind die Bremsbeläge abgefahren? Ist die Felgenwand durch viel Bremsen bereits dünn geworden? Bei Scheibenbremsen ist unbedingt auf die Dicke der Scheibe zu achten. Ist ein deutlicher Unterschied zwischen dem Bereich, wo die Bremsbeläge aufsitzen und dem Rest der Scheibe zu sehen?
Teste die Bremsen, wenn sich die Züge nur verzögert bewegen, könnte sich Wasser in den Biegungen der Bremszüge abgelagert haben, dann rosten die Züge und müssen getauscht werden. Bei Scheibenbremsen ein paar Mal im Stehen ziehen und spüren, ob sich der Druckpunkt verändert. Finger weg, wenn sich der Bremshebel bis zum Anschlag durchziehen lässt.

Antrieb – Kurbel, Kette und Ritzel

Die Kurbel dreht sich ohne Widerstand und Geräusche. Durch die Kettenspannung darf sich die Kette nur wenig von den Ritzeln ziehen lassen. Am besten mit einer Kettenlehre die Länge der Kette überprüfen. Die Zähne an den Ritzel müssen spitz sein und nicht abgerundet. Falls man eine neue Kette braucht, kann es leicht sein, dass man dann auch beide Ritzelpakete tauschen muss. Das geht ins Geld.

Schaltung

Es lassen sich alle Gänge leicht schalten.

Anbauteile

Funktionieren die Lichter, die Klingel, sind die Schutzbleche in Ordnung, hat das Rad Reflektoren an den Speichen?

Kaufbeleg bzw. Rechnung

Damit dir kein gestohlenes Rad verkauft wird, sollte dir der Verkäufer eine Rechnung vorweisen können.

Wo kann ich ein gebrauchtes Rad kaufen?

Privat

Am besten ist es natürlich, wenn man den Verkäufer kennt und weiß wie das Rad gepflegt und gefahren wurde. Viele passionierte BikerInnen kaufen sich alle 2-3 Jahre neue Räder. Manche Fahrradliebhaber fahren in dieser Zeit sehr selten – das sind die besten Schnäppchen. Diese findet man oft auf Internetseiten.

Online Plattform

Auf einer Webseite wie willhaben in Österreich oder eBay in Deutschland sind die Angebote riesig. Wenn man den Suchradius auf die eigene Region stellt, ist es möglich sich das Rad anzusehen und eine Probefahrt zu machen. Achte auf aussagekräftige Bilder und gute Beschreibungstexte.

Händler

Auch bei vielen Händlern kann man gebrauchte Räder kaufen. Immer mehr Fahrrad-Shops spezialisieren sich auf das Restaurieren von alten Fahrrädern. Große Schnäppchen wird man hier nicht machen, die Händler haben damit ja auch Arbeit, doch der Vorteil sind die Beratung und, dass man nach dem Kauf wieder in den Laden gehen kann, falls etwas nicht passt.

Checkliste Fahrrad gebraucht kaufen zum Ausdrucken

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