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Mein erstes Mal am E-Mountainbike | Ladies Camp

Premiere! 25 Jahre nachdem ich mein allererstes Mountainbike – mit Stahlrahmen, Starrgabel und Felgenbremsen – erstanden habe, war ich mit einem vollgefederten E-MTB in den Bergen unterwegs. SPORTaktiv, Bosch und das Narzissen Vital Resort in Bad Aussee organisierten das erste Ladies Camp mit E-Mountainbikes in Europa und luden mich als Bloggerin ein. Die ehemalige Weltcup Fahrerin Greta Weithaler und Local Guide Christiane standen uns routen- und fahrtechnisch zur Seite.

Am 24. Mai machte ich mich gegen Mittag auf ins schöne Bad Aussee. Ich war mit der Bahn unterwegs, diesmal kein Problem weil „radlos“, gemütlich mit einmal Umsteigen gondelte ich dem schönen Salzkammergut entgegen. Am Ankunftstag regnete es noch leicht, doch die Vorhersage für Freitag stimmte optimistisch.

Untergebracht wurden wir im Narzissen Vital Resort mit hauseigenem Spa, toller Saunalandschaft und vielen Pools mit wunderschönem Blick auf die Berge der Umgebung – wie Loser, Sarstein und Dachstein. Am Ankunftstag trafen wir uns zu einem gemeinsamen Abendessen mit allen Teilnehmerinnen des Camps.

Nach einer kurzen Begrüßung bekommen alle Teilnehmerinnen ein Goodie Bag mit Sportnahrung von Peeroton, Bosch Radsocken und ein Mountainbike Shirt, sowie einen Ausblick auf das Programm der nächsten Tage.

Die Gruppe der Frauen ist bunt gemischt. Die meisten haben noch nie ein E-Mountainbike bestiegen – so wie ich – manche von ihnen sind sogar komplette Mountainbike Neulinge.

Am ersten Vormittag wurden uns die Leihräder von Flyer ausgegeben. Jedes Bike wurde auf ihre Fahrerin abgestimmt und mit dem Schlüssel für die Akkuentnahme übergeben. Zuerst übten wir am Parkplatz unserer Unterkunft. Bremsen, richtig Schalten, Gleichgewichtsübungen. Zeitgerecht kam die Sonne hervor und es ging zur Eingewöhnung auf die erste Tour zum Ödensee.

Am Samstag machten wir uns bei Prachtwetter auf zur Umrundung des Sarstein. Cirka 50 km und 800 Höhenmeter warteten auf uns. Bei dieser Distanz wurde uns geraten, den eMTB oder Turbo Modus des Elektromotors selten zu verwenden und besser im Eco Bereich zu fahren, damit wir nicht zu früh den Akku leer fahren. Zur Sicherheit nahmen unsere Guides zwei Akkus und Ladekabel mit, damit wir notfalls bei der Mittagspause nachladen konnten. Im Eco Modus schaltet das Bike 50 Prozent der eigenen Trittleistung dazu. Im Tour Modus 120 Prozent und bei Turbo ganze 300 Prozent. Natürlich verbraucht Turbo den meisten Strom. Diese Einstellungen passen sich nicht individuell an, sondern der Modus muss manuell gewechselt werden. Die von uns getesteten Flyer Uproc 3 Modelle haben zusätzlich den eMTB Modus, der sich automatisch mit 120 – 300 Prozent der Trittkraft an das Gelände anpasst, ohne dass man selbst manuell umstellen muss. Dadurch können sogar steilere bergauf Trails gefahren werden. Ich fahre generell lieber kleine Wege, die sich langsam nach oben schlängeln als die langen geraden Schotterpassagen. Beim nach oben treten braucht man Gefühl und die richtige Technik. Genauso ist das beim eMTB-Modus. Bei meinen ersten Uphill Versuchen im Gelände bin ich in der Hälfte gescheitert. Zu ungewohnt war die Geschwindigkeit und der Antrieb berghoch für mich. Aber ich kann mir gut vorstellen, dass das nach einiger Übung Spaß macht. Greta hat uns gezeigt, was mit dem eMTB und der richtigen Uphill Technik alles möglich ist.

Kurz konnte ich das rund 20 kg schwere vollgefederte Bike im Trailpark testen. Das Teil ist natürlich behäbiger als mein Specialized Enduro – trotzdem oder vielleicht auch aufgrund des höheren Gewichtes fühlte ich mich sicher beim Abfahren.

Weiter ging es an vielen Narzissen-Wiesen mit irrsinnig schönen Aussichten vorbei zum Hallstätter See. Nach dem Hallstädter Bahnhof fuhren wir auf einer Brückenkonstruktion über dem Wasser den See entlang. Danach schlängelte sich der Radweg immer in Sichtweite des Sees bis zu unserer Mittagsrast beim Stegwirt.

Alle waren happy und nur eine Fahrerin wollte zur Sicherheit einen Ersatzakku einsetzen. Der bergigere Teil rund um den Sarstein stand uns ja noch bevor. Und ehrlich gesagt, ohne Unterstützung möchte ich das schwere Rad nirgends hochfahren müssen. Bei den meisten Damen, alle total fitte Leichtgewichte, war der Akku noch fast voll. Bei mir nur mehr halb, habe ich mit dem eMTB Modus im Gelände ja nicht gespart.

Wie angekündigt zog sich die Strecke dann berghoch durch den Wald, länger auch mit steileren Passagen. Es ist schon unglaublich wieviel leichter das mit dem Antrieb ist. Natürlich muss man selbst treten und kommt ins Schwitzen, aber die Belastung für den Körper ist geringer. Für Leute wie mich, mit kaputten Knien oder zu Regenerationszwecken ist ein eMTB sicher eine sehr gute Alternative. Bei 25 km/h stoppt das Rad automatisch die Unterstützung, das heisst auf flachen Strecken wird alles über 25 km/h zur konditionellen Herausforderung.

Generell ist es wichtig beim Elektro-Mountainbiken eine gewissen Grundfitness zu besitzen bzw. sich nicht mit der Tourenlänge und Höhe zu überschätzen. Lieber mit Akkureserven zurückkommen als sich von der Bergrettung abholen lassen müssen, weil man die Schwierigkeit des Bergab-Fahrens unterschätzt hat. Insofern sind solche Touren-Camps mit Fahrtechnik-Tipps eine super Voraussetzung für die Beherrschung des Bikes und das Kennenlernen der eigenen Möglichkeiten. Richtiges Bremsen, Schalten, Anfahren am Berg sowie Orientierung und Kartenlesen sind trotz aller elektronischer Technik wichtige Bausteine, die für mehr Spaß und Sicherheit beim Mountainbiken sorgen.

Für mich persönlich ist die Zeit für ein E-Mountainbike noch nicht gekommen. Wenngleich das Berghoch-Fahren um einiges schneller und leichter geht als ohne Motor und die Fahreigenschaften des getesteten Flyer Uproc 3 sogar für Bikepark Trails geeignet sind, bleibe ich noch beim guten alten Eigenantrieb. Jedesmal wenn wir Menschen auf „normalen“ Bikes überholt haben, hätte ich ihnen am liebsten zugerufen: „Mach dir nix draus, ich fahre mit Strom, das ist unfair!“. In einigen Jahren, wenn die Räder leichter und ich schwerer werden, dann kann ich mir vorstellen, ein E-Mountainbike zu kaufen, um meine Knie zu schonen und Spaß beim Radfahren in der Natur zu haben.

Das Ladies E-Mountainbike Camp hat große Freude gemacht. Man hat auch bemerkt, dass sich die Frauen während der Touren näher gekommen sind und so gestaltete sich der zweite Abend total lustig. Durch gemeinsame Erlebnisse lernen sich Menschen immer noch am besten und schnellsten kennen und verstehen.

Wir verlosen vier Gutscheine für einen Freistart bei der Bosch eMTB-Challenge supported by Trek am 4. Juli 2018 auf der Z-Strecke über 32,5 km. Die ersten vier, die uns bis 20. Juni 2018 eine E-Mail mit ihrer Postanschrift an: marketing@bikesisters.net senden, erhalten den Gutschein.

[Anzeige] Hinweis: Ich wurde als Bloggerin zu diesem Camp eingeladen. Dies beeinflußt meinen Bericht jedoch in keiner Weise.

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Trailsurfen im Zillertal – eine Alpenregion mit Bike-Potential

Das Zillertal ist den Meisten als Wintersportregion zum Skifahren ein Begriff. Weniger bekannt ist, dass das Tal schon im 19. Jahrhundert ein beliebtes Sommerausflugsziel war. 1902 ging die Zillertalbahn in Betrieb, die bis heute als Schmalspurbahn von Jenbach bis Mayrhofen fährt. Die Region eignet sich hervorragend zum Wandern, aber auch zum Mountainbiken und Singletrail fahren.

Bikeguide Stephan Oberlechner von der Mountainbike Schule Tirol zeigte mir die lokalen Singletrails, die mit Bergbahnen zu erreichen sind. Zuerst fuhren wir von Rohrberg nach Gerlos, um die Isstrails zu testen. Zum Einstieg sind wir den einfacheren, flowigen „Iss-Flow“ Trail gefahren. Wie der Name schon sagt: flowig. Dennoch: AnfängerInnen, die nie oder sehr wenig bisher bergab unterwegs waren, werden sich teilweise schwer tun.

Isskogeltrails Mountainbiken

Danach ging es auf „Iss-Natural“, den mittelschweren Trail. Auf den Trails gibt es kürzere und längere North-Shore Passagen, die für mich alle fahrbar waren. Das „Iss-Vertical“ Teilstück ist das schwierigste mit Stellen, die teilweise 2+ auf der Singletrail Skala haben. Der nasse Boden machte mich stellenweise zur Fußgängerin. Für Downhiller und ExpertInnen aber sicher leicht zu bewältigen. Stephan machte es vor, bei ihm sah es ziemlich einfach aus. Aber das ist auch das Tolle an einem Guide. Nicht nur, dass er die Ideallinie oder zumindest eine fahrbare Linie vorfährt, sondern Stephan gab mir auch laufend wertvolle Tipps, wodurch ich am Ende des Tages Spitzkehren fuhr, die ich zu Beginn nicht fahren konnte.
MountainBikeguide Stephan Oberlechner und Anita Posch

Am Nachmittag fuhren wir retour nach Zell, um den Wiesenalmtrail zu fahren. Mit der Rosenalmbahn ging es bis zur Mittelstation. Der Wiesenalmtrail ist zu Beginn flach und flowig. Nach der ersten Straßenquerung wird es schwieriger. Ein kurzes North-Shore Element in einer hängenden Kurve, Holzstufen, Steine und enge Anliegerkurven waren beim wieder einsetzenden Regen eine kleine Herausforderung. Für ambitionierte DownhillerInnen ist der Trail sicher easy. Für mich war es schön, dass ich durch Stephans Hinweise Stellen gefahren bin, die ich danach auch am 2. Tag der Zillertal Bike Challenge durchfahren konnte. Das Schöne am Wiesenalmtrail ist, dass er trotzdem er angelegt ist, wie ein Naturtrail wirkt und sehr abwechslungsreich ist.

Wiesenalmtrail

Neben den angelegten Bikepark-Trails gibt es in der Region viele Naturtrails, die man selbst erkunden kann bzw. wo die Unterstützung durch Bikeguides hilfreich ist. Stephan führt Gruppen von 1 bis 6 Personen und bietet auch Fahrtechniktrainings an (auch Women only möglich).

Mein Fazit: für ein Wochenende sind die Singletrails an den beiden Bergbahnen einen Besuch wert. Wer das Ganze mit Mountainbiken in den Alpen oder einem Fahrtechniktraining verknüpfen will, kann sich mehr Zeit nehmen. Es gibt über 10 beschilderte Touren fürs Mountainbiken auch mit dem E-Mountainbike ist man auf diesen Touren willkommen. Das Zillertal bietet viele Möglichkeiten den Urlaub zu verbringen. Das Potential für ein großes Mountainbike Gebiet mit vernetzten Bergbahnen (wie bei den Skigebieten) ist vorhanden. Das wäre ein Traum für alle BikerInnen und den Tourismus im Zillertal.

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Die königliche Zillertal Bike Challenge 2017

Die Zillertal Bike Challenge ist ein Marathon-Etappenrennen über drei Tage. Sie ist offen für alle FahrerInnen, das heisst, es ist keine Rennlizenz notwendig und alle HobbyfahrerInnen können daran teilnehmen. Das Ziel befindet sich am Hintertuxer Gletscher inmitten eines herrlichen Bergpanoramas.

2017 fand die Zillertal Bike Challenge zum 9. Mal von 30. Juni bis 2. Juli 2017 statt. Das Mountainbike Rennen in Tirol gehört zu den renommiertesten in ganz Europa.

Royale Titel in luftigen Höhen

Die Renn-Kategorien sind: King / Queen of the Mountain, Prince / Princess of the Mountain und Lord / Lady of the Mountain. Die royalen Mountainbike Titel spiegeln die Härte der Kategorien wider. Die Kings und Queens müssen nämlich an 3 Tagen insgesamt 187 km und 9.126 Höhenmeter bewältigen. Die Prinzessinnen und Prinzen sind auch beachtliche 163 km und 5.266 Höhenmeter unterwegs. Ein bisschen weniger, aber dennoch eine Herausforderung sind die 124 km und 3.755 Höhenmeter, die die Lords und Ladies fahren.

Panorama Zillertal

Wer es genau wissen will, kann sich hier die Informationen zu den Streckenlängen und Etappen ansehen.

Anreise ins Zillertal

Genug Platz für Bike und zwei Personen Wir reisten am Donnerstag nachmittag aus Wien nach Tirol an. Die Anreise war easy, da das Zillertal gut zu erreichen ist und wir von Denzel Wien einen HYUNDAI i40 zur Verfügung gestellt bekamen, der ausreichend Platz für ein Mountainbike, zwei Personen und die gesamte Ausrüstung für vier Tage bot. Nach knapp 5 Stunden waren wir in Rohrberg. Das Wetter sah nicht vielversprechend aus, viel Regen, Temperaturen um die 0 Grad auf 2.000 Meter – kein ideales Wetter für ein Mountainbikerennen. Nach dem Auspacken und einer Lagebesprechung für den nächsten Tag ging es rasch ins Bett, mit der Hoffnung der erste Racetag möge besseres Wetter und ein paar Grad mehr bieten.

Die erste Etappe am Freitag

Tag 1: Pünktlich zum Start um 9 Uhr Früh in Fügen hatte das Tiroler Wetter ein Einsehen und stoppte für einige Stunden den Regen, die Sonne brach durch und bei angenehmen Temperaturen starteten die TeilnehmerInnen auf ihre verschiedenen Etappen, alle mit dem Ziel unversehrt in Zell am Ziller anzukommen.

Während die Damen und Herren sich die Berge hochkämpften um diese dann rasant wieder herunter zu fahren, tobte ich – Anita von den BIKESISTERS – mich mit Guide Stephan Oberlechner von der MTB Schule Tirol auf den lokalen Trails aus.

Nach einer ausgiebigen Erholungsphase in der hoteleigenen Sauna (Aktivhotel Tuxerhof) und einem leckeren Abendessen waren wir bereit für Tag 2.

Der zweite Renntag mit nassem Trail

Auch am zweiten Renntag zeigten sich die Tiroler Berge von ihrer besten Seite und die Sonne brach schon früh durch die Wolken. Der Start der Etappe befand sich in Zell am Ziller. Nach wenigen Kilometern ging es – für die Lords / Ladies inklusive meiner Einer – mit der Rosenalmbahn hinauf zur Mittelstation. Die anderen Kategorien durften den ganzen Berg hochtreten.

Verpflegungspause Kreuzwiesenalm

Ich bewunderte so manche FahrerInnen, die mich mit einem gewaltigen Tempo berghoch überholten, obwohl sie doppelt und dreifach so weit Fahren. Aber ich habe auch ein paar überholt 😉 Bergab und sogar bergauf. Das war der Moment, wo ich ein wenig bereut hatte, dass ich ausserhalb der Etappenwertung fuhr. Hätte mich dann doch interessiert wie fit ich bin. Die Route führte über den Schmankerlweg zur Kreuzwiesenalm. Dort begann die rasante Abfahrt auf der durch den nächtlichen Regen anspruchsvollen Abfahrt zum Freizeitpark Zell bis ins Ziel der 2. Etappe – nach Mayrhofen.

Impressionen vom Tag 2: die Etappe von Zell am Ziller nach Mayrhofen führt auch für die Kategorie Lord/Lady ein kurzes Stück über den Wiesenalmtrail (sieht man im Video)

https://youtu.be/kcbzmKXCEFg

Tag 3 – am Start mit Tina Durst

Kurz vor dem Start trafen wir Tina Durst, die Gewinnerin unserer Startplatz-Verlosung für die Mountainbike Challenge und amtierende Vizeweltmeisterin im 12 Stunden Mixed-MTB-Rennen. Sie hatte die ersten beiden Etappen der ZBC mehr als bravourös gemeistert und war nervös vor der letzten harten Etappe auf den Gletscher.

Tina Durst, Focus Rapiro Racing und Anita Posch

Tina war für das Rennen nicht speziell vorbereitet, da der Gewinn des Startplatzes sehr kurzfristig kam. Im Gegensatz zu vielen anderen FahrerInnen gefielen der quirligen Mountainbikerin besonders die herausfordernden Trailsektionen und das obwohl sie erst seit wenigen Jahren Mountainbike fährt. Bis Anfang 30 war Tina Kapitänin des deutschen Rugby Nationalteams. Danach wollte die Norddeutsche etwas Neues versuchen und nahm die Einladung eines Freundes zum Mountainbiken an. Nach den ersten Ausfahrten und einigem Fahrtechniktraining, schloss sich Tina – mittlerweile im Süden Deutschlands lebend – dem Focus Rapiro Racing Team an. Aus Neugierde nimmt sie gerne auch spontan an diversen Wettbewerben und Rennen teil. So kam es auch zum Start bei der 12h Mixed Weltmeisterschaft, wo sie mit ihrem Teampartner Vize-Weltmeisterin wurde.

Bei ihrem ersten aber vermutlich nicht letzten Start bei der ZBC wurde sie in der Gesamtwertung der Queens 6. und in ihrer Altersklasse 2! Und das obwohl sie mit den steilen Rampen, langen Anstiegen und auf der 3. Etappe mit der Höhenluft zu kämpfen hatte. Immerhin geht es auf über 3.000 Meter Seehöhe auf den Hintertuxer Gletscher. Für Tina war die erstmalige Teilnahme so beeindruckend, dass sie mit speziellem Training im Vorfeld noch einmal teilnehmen will.

Hier der Start zur dritten und letzten Etappe von Mayrhofen auf den Hintertuxer Gletscher. Für die Kings und Queens waren das nochmal über 50 km und 3.000 Höhenmeter an einem Stück.

Alle TeilnehmerInnen gewinnen

Die Zillertal Bike Challenge ist eine tolle Herausforderung und ein Abenteuer für MountainbikerInnen aller Klassen. Ich bin sicher, dass viele der StarterInnen im kommenden Jahr wiederkommen, da man nach der ersten Teilnahme ein Gefühl bekommt wie man sich das Rennen besser einteilen könnte und worauf es in der Vorbereitung ankommt. Den BegleiterInnen und Fans wird während der drei Tage nicht langweilig. Erstens durch das dichte Rennprogramm und zweitens wegen der Wander- und Genußmöglichkeiten durch das mit der Zillertalbahn sehr gut erschlossene Urlaubsgebiet.


Am Sonntag ging es über den Gerlos in den Pinzgau und von dort über Salzburg nach Wien zurück. Mit vielen Eindrücken nach einem abwechslungsreichen vier Tagen starteten wir in die neue Woche.

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Mountainbike für EinsteigerInnen wurde verlost

Verlosung Mountainbike

Wir verlosten ein Rockrider 520 von B’Twin. Ein Mountainbike für EinsteigerInnen, die damit Touren in sanftem Gelände oder zum nächsten Badeplatz fahren wollen. Hier findest Du einen ausführlichen Testbericht über das Mountainbike.

Die Gewinnerin ist Michaela S., die vorher kein Mountainbike besessen hat. Am ersten Wochenende war sie bereits 47km mit dem Rockrider unterwegs.

Bluetooth Kopfhörer zum Radfahren
Du willst Musik hören während des Radfahrens? Ich habe praktische Bluetooth Kopfhörer getestet mit super Klang und für Touren bis zu 7 Stunden.
Die Jaybird Freedom F5 im Testbericht.
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Ein günstiges Mountainbike für Einsteiger – Testbericht

Das Rockrider 520 Mountainbike von B’twin ist eine gute Investition für EinsteigerInnen. Man bekommt ein stylishes Bike mit dem der nächste Wald und Gelände entdeckt werden können. Wer viele, lange und härtere Trails fahren will, sollte sich um ein Fully und in einer höheren Preiskategorie umsehen.

[Anzeige] Hinweis: Das Fahrrad wurde zum Test unentgeltlich zur Verfügung gestellt. Dies beeinflußt den Bericht jedoch in keiner Weise.

Das Rockrider 520 von B’twin im Test

Das Rockrider 520 ist ein Hardtail mit einer 80mm Federgabel, die Unebenheiten am Boden gut abfedert. Es hat 27,5 Zoll Reifen, dieses Maß ist mittlerweile fast Standard bei Mountainbikes. Bis vor ein paar Jahren fuhr man 26 Zoll, heute gibt es auch 29 Zoll Laufräder. Die 27,5 Zoll Räder sorgen im Gegensatz zu den 26 Zoll für größere Laufruhe.

Rockrider 520 bei Decathlon ansehen

Design

Mir gefällt das Design des Rades. Es ist in 4 verschiedenen Farben zu bekommen. Das dunkle Grau meines Testrades mit den blauen und weißen Farbtupfern macht einen schnellen Eindruck. Der Rahmen, Lenker und Sattelstütze sind aus Aluminium.

Fahrgefühl

Der Vorbau kann um bis zu 3cm erhöht werden, das ist wichtig, um die eigene richtige Sitzposition zu finden. Durch das niedrige Tretlager kommt man mit den Füßen gut auf den Boden und das Rad läuft gut um die Kurven. In leichtem Gelände und steileren Passagen rollt das Rad flüssig dahin, die Bremsen machen zuverlässig ihre Arbeit.

Die 80mm Federgabel kann auf das Gewicht des Fahrers oder der Fahrerin zwischen 55 und 105kg abgestimmt werden. Durch die mechanische Feder und den Endanschlag aus Elastomer ist die Gabel fast wartungsfrei.

Schaltung

Bei der Schaltung setzt man auf den Hersteller SRAM. Vorne gibt es ein Dreifachkettenblatt und hinten das X3 Schaltwerk mit 8 Ritzeln. Die 24 Gänge werden am Lenker mit dem SRAM X4 Schalthebeln mit Ganganzeige gewechselt.
SRAM X3 Schaltwerk - Rockrider 520

Bremsen

Wer viel schaltet, bremst auch oft. Diese Arbeit verrichten vorne und hinten mechanische Hayes MX5-Scheibenbremsen mit 160mm Durchmesser. Sie bremsen auch bei Nässe und Schlamm gut.
Lenker Bremshebel

Sattel

Der Sattel ist neben dem Rahmen und dem Lenker, die wichtigste Stelle zwischen Körper und Rad. Mit dem Ergofit Evo Sattel hatte ich keinerlei Po-Probleme. Um die optimale Sitzposition zu finden, ist es wichtig, dass die Sattelstütze weit heraus- und hineingeschoben werden kann. In der Rahmengröße M konnten ich – mit einer Körpergröße von 1,70m – und eine Freundin – sie ist 1,60m groß – gut mit dem Rad fahren. (Bei einer Körpergröße bis 1,65m sollte aber das S Modell gewählt werden).
Ergofit Evo Satttel

Zusammenbau

Das Rad wird mit Bärentatzen-Pedalen geliefert. Eine Klingel und Reflektoren ergänzen das Set. Der Zusammenbau ist leicht, da nur der Lenker gerade gestellt und die Pedale montiert werden müssen. Eine Anleitung und das notwendige Werkzeug dafür werden mitgeliefert.
Rockrider 520 im Gelände

Nachteil: das Rad ist mit 14,5 kg im Hinblick auf die angebauten Komponenten relativ schwer, was gegen einen intensiven Einsatz am Berg spricht. Wer also viele Höhenmeter auf einmal hinauf und hinunter bezwingen möchte, sollte andere Modelle in Betracht ziehen.

Fazit

Daher mein Fazit: wer ab und an mit einem Mountainbike ins Gelände will, um sportliche Touren auf Schotter, Asphalt und im Wald zu fahren, ist mit dem Rockrider 520 sehr gut beraten. Zum Preis von nur € 299,99.- bekommt man ein solides Stück Technik mit lebenslanger Garantie auf Rahmen, Lenker und Vorbau. Alle anderen, die vielleicht schon wissen, dass aus ihnen ambitionierte MountainbikerInnen werden, sollten sich um ein anderes Modell umsehen.

Auf der Decathlon Webseite gibt es eine Größenhilfe (erscheint, wenn du auf „Auswählen“ klickst), die dir anhand deiner Körpergröße sagt, welche Rahmengröße du nehmen sollst. In den Decathlon Filialen kannst du dir das Rad auch ansehen.


Rockrider 520 bei Decathlon ansehen

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Die richtige Sattelhöhe beim Radfahren

Sitzposition und Sattelhöhe einstellen

Wenn der Fuß korrekt am Pedal steht (am Ballen) und das Pedal ganz unten ist, soll das Bein leicht angewinkelt sein. Nicht durchgestreckt.

Das Becken und der Oberkörper sollen beim Treten ganz ruhig bleiben. Wenn die Hüfte nach unten knicken muss, um das Pedal zu erreichen, dann ist der Sattel zu hoch.

Häufiger Fehler – Sattel ist zu niedrig

Sehr oft ist der Sattel jedoch zu weit unten. Dadurch ist ein runder, effizienter Tritt nicht möglich und es kann zu Knieproblemen kommen.

Position des Knies

Sind die Pedale in waagrechter Position soll das Knie direkt oberhalb der Fußballen / Cleats sein mit denen man am Pedal steht.
Beim Rennrad: wenn die Hände am Unterlenker sind und das Pedal horizontal in Vorderstellung ist, darf der Ellenbogen das Knie fast berühren.

Bike Fitting

Wer es ganz genau machen will oder Probleme mit der Sitzposition hat, kann zu einem Bike Fitting gehen. Dabei werden Rad und Körperposition analysiert und von Profis eingestellt. Manchmal reichen ein kürzerer Vorbau, andere Griffe oder leichte Veränderungen am Rad, um das Fahren angenehmer und effizienter zu machen.

Gebrauchtes Fahrrad kaufen ja oder nein? Hole Dir die praktische Checkliste zum Ausdrucken.
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Mountainbiken macht weise

Mountainbiken verändert dich. Zum Guten, wie ich meine. Frei nach Nietzsche ist der Sinn des Lebens, selbst ein besserer Mensch zu werden, um sich selbst und anderen Gutes zu tun, damit die Welt eine bessere wird. So verstehe ich es. So versuche ich ein besserer Mensch zu werden. Und mag es noch so komisch klingen, es gibt zwei Dinge in meinem Leben bei denen ich ständig dazu lerne und die ich nicht missen möchte: Mountainbiken und Unternehmerin sein. Beides Bereiche, in denen man extremen Situationen, Hochs und Tiefs, Erfolgen und Misserfolgen ausgesetzt ist. Permanentes Lernen – und das pur. Mit voller Kraft. Das macht das Leben für mich lebenswert. Was ist denn da nun dran, am Mountainbiken? Warum bitteschön soll das eine Lebensschule sein? Und Spaß macht die auch noch?

01. Setze Ziele, um sie zu erreichen.

Jede Tour hat mindestens ein Ziel. Das kann ein Ort, ein Berg sein oder das Biken an sich. Die Lust an der Bewegung. Allein die Bestimmung des Zieles kann zu einer Herausforderung werden. Du musst dich entscheiden. Mit wem willst du wohin? Ist der Weg das Ziel oder doch der Gipfel? Bist du dann unterwegs, stehst du immer wieder vor der Frage: Warum quäle ich mich so? Warum tue ich mir das an? Nur um nachher wieder den Berg hinunterzufahren! Weil es Spaß macht! Den Weg zu meistern, das Ziel zu erreichen, erschöpft von einer langen Tour nach Hause zu kommen.

02. Begib dich auf die Suche nach dem Sinn.

Der Sinn der Sache, ist die Sache selbst. Du tust es, weil du dich nachher gut fühlst. Weil du weißt, dass du etwas geschafft hast. Weil dein Körper Endorphine ausschüttet nach denen du süchtig wirst. Die körperliche und geistige Anstrengung, die Spannung – “Schaffe ich diese schwierige Passage ohne Sturz?” – lassen dich nicht mehr los. Mir geht es zumindest so. Dazu: Natur! Die Landschaft vorüberziehen lassen, die frische Luft einatmen. Für ein paar Stunden keine anderen Menschen sehen. Die meditative körperliche Bewegung. Die Fokussierung auf die Strecke in technisch schwierigem Gelände, die keine anderen Gedanken zulässt. Du hörst auf nach dem Sinn zu suchen. Du lebst einfach im Moment.

03. Finde den Weg, aber hab keine Angst umzukehren.

Den Pfad zu finden, ist abseits der ausgeschriebenen Touren mitunter eine Herausforderung. Es waren schon mehrmals Menschen in Wien auf der Sophienalpe in Bergnot. Lachhaft, würde man meinen, doch das geht schneller als man denkt. Daher immer eine Karte mitführen und aufmerksam die Umgebung beobachten. Öfters mal Halt machen und auf der Karte checken, ob man noch am richtigen Weg ist. Mit dem Rad geht es recht schnell nach unten, wenn man dort realisiert, dass 400 Höhenmeter weiter oben die richtige Abzweigung gewesen wäre, muss man eine Stunde wieder nach oben strampeln. Gar nicht lustig. Jede unbekannte Tour ist Neuland, ein kleines Abenteuer. Die Abwechslung vom Alltag, in dem alles vorbestimmt scheint.

04. Halte durch.

Keine Frage. Ausdauer ist beim Mountainbiken entscheidend: die geistige Ausdauer mindestens genauso wie die körperliche. Wenn du den Willen nicht aufbringst, die Tour zu fahren, die Steine zu überwinden, dich mutig über Wurzeln zu wagen, dann solltest du dir eine andere Sportart suchen. Gib nicht gleich auf, wenn du das liest. Wo ein Wille ist, ist auch ein Weg. Mountainbiken kann man lernen. Ausdauer kann man trainieren. Es geht ums Durchhalten und Aushalten von extremeren Situationen als im Alltag. Aber nur solange sie dir Freude bereiten.

05. Erkenne deine Grenzen indem du sie überschreitest.

Ich bin immer wieder aufs Neue überrascht, zu welchen Leistungen wir Durchnittsmenschen fähig sind. Es gibt Situationen, wo man die Länge einer Tour unterschätzt oder sich die Wetterbedingungen ändern, sodass sich der Schwierigkeitsgrad erhöht. Und trotzdem kommen alle ans Ziel. Viele überschreiten ihre konditionellen und mentalen Grenzen. Die eigenen Grenzen zu überschreiten und das Ziel zu erreichen, gibt dir ein enthusiastisches Gefühl. Bei der Fahrtechnik ist das anders. Die Grenzen deiner fahrtechnischen Fähigkeiten solltest du nur überschreiten, wenn du dir sicher bist, dass du die Situation meistern kannst. Sobald du Angst spürst, sei so mutig und steige vom Fahrrad ab. Mit Geduld und Übung wird sich deine Fahrtechnik im Laufe der Zeit verbessern. Willst du schneller besser werden, besuche ein Fahrtechnik-Seminar. Jede schwierige Passage, die du fahrend und nicht schiebend bewältigst, bereitet Freude und Stolz.

06. Erlange Selbstwert durch Eigenständigkeit.

So findest du im Laufe der Jahre deine innere Sicherheit. Das Wissen, welche Touren du meistern kannst und auf welche du dich noch vorbereiten musst. Du lernst dich besser einzuschätzen und Verantwortung zu übernehmen. Hast du deinen ersten Patschen selbst behoben, kannst du anderen zeigen wie das geht. Du bist damit eigenständig, meist unabhängig von der Hilfe anderer. Das erhöht deinen Selbstwert.

07. Beherrsche die Technik und lass dich nicht von ihr beherrschen.

Die einen lieben es, die anderen hassen es: unzählige Mountainbike-Typen, Material-Komponenten, der technische Schnickschnack. Hört man den Leuten zu, könnte man meinen, beim Mountainbiken habe man es mit Raumfahrttechnik zu tun. Noch ist aber niemand auf einem Mountainbike zum Mond geflogen. Wichtig ist, dass du ein Rad hast, das technisch einwandfrei funktioniert und gut gewartet ist. Wer mit abgefahrenen Reifen und schleissigen Bremsbelägen eine Tour beginnt, handelt unverantwortlich – sich selbst und der Gruppe gegenüber. Die Entwicklung der Mountainbike-Technik geht so rasant voran, dass man jedes Jahr ein neues Rad kaufen könnte. Das ist aber nicht notwendig. Wer das Mountainbiken nur mal probieren will, sollte sich eines mieten oder mit einem gebrauchten Rad beginnen. Stellst du fest, dass es dir gefällt, rate ich durchaus zu einem höherpreisigen Modell. Da es wirklich einen Unterschied zwischen “geht schon” und “ist toll” gibt. Das eigene Mountainbike so gut zu kennen, dass man einen Patschen beheben oder die Kette wieder einhängen kann, ist Pflicht. Vor allem wenn Frau oder Mann alleine unterwegs ist. Wer das kann, wird große Freude am Rad und am Fahren finden.

08. Hab den Mut, dich auf Wesentliches zu konzentrieren.

“In der Ruhe liegt die Kraft”, lautet ein Sprichwort. Das trifft auch auf das Mountainbiken zu. Was man nicht vermuten würde, wenn man die Downhiller und Berg-Runter-Rasenden sieht. Ohne Konzentration auf die Aufgabe würde man schnell auf der Nase liegen. Downhiller gehen zuerst die Strecke ab und besichtigen die technischen Schwierigkeiten. Wir Normalos sollten uns genauso auf der Strecke bewegen. Ruhig und konzentriert, mutig wo es nicht zu riskant ist. Besser langsam und gesund unten ankommen als schnell im Spital.

Mountainbiken macht weise

Mountainbiken macht Spaß, erteilt dir Lektionen fürs Leben und nebenbei lernst du Gleichgesinnte kennen. Es ist ein Rundum-Sport. Körper und Geist werden gleichermaßen gefordert. Du bist in der Natur und kannst dem Alltag entfliehen. Du merkst wie wenig Materielles du brauchst, um eine schöne Zeit zu haben (denn ein schwerer Rucksack hängt sich an und du lernst: weniger ist mehr). Du spürst dich.

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Mountainbike Ausfahrten im Wienerwald

Der Wienerwald ist mein Heimrevier. Seit über 10 Jahren ziehe ich hier meine Kreise. Es ist ein angenehm flowiges Gebiet, das für Anfängerinnen sehr gut geeignet ist. Doch es finden sich auch genügend Trails, die bei Fortgeschrittenen für Spaß und Adrenalin sorgen.

Neben den bisher ausgeschilderten Strecken wie Kahlenbergdorfstrecke, Hameau-Strecke usw. wurden im Sommer 2016 die ersten Shared Trails im Wienerwald eröffnet. Fahrspaß garantiert, ist auch im Trailpark in Weidlingbach. Hier befindet sich das untere Ende der Strecke – also gleichzeitig der Beginn der Auffahrt.

2017 wird es Women only BIKESISTERS Ausfahrten im Wienerwald geben. Möchtest du mitfahren?
Dann trage dich bitte in dieser Liste ein, damit ich dich verständigen kann.

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Witziges Rennen – Fuchsjagd mit Rachel Atherton

Anfang Oktober 2016 findet zum dritten Mal die Red Bull & Jeep Fuchsjagd im Nordwesten Englands statt. 200 Downhillerinnen werden von der Weltmeisterin Rachel Atherton „gejagt“. Das Feld startet mit einem Vorsprung und Rachel Atherton will soviele wie möglich bis ins Ziel überholen. Wie das aus der Perspektive der Weltmeisterin aussieht, kann man im Video sehen.

Das sieht nach einem lustigen Rennen aus. Die Leistung steht weniger im Mittelpunkt als das Spiel. Eine gegen Alle und trotzdem jede für sich. Von Rachel Atherton überholt zu werden, wäre mir eine Ehre.

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Women’s Workshops – Downhill Gravity in Serfaus Fiss Ladis

UCI Masters Downhill Weltmeisterin Alice Kühne bietet in Tirol Frauen Workshops an. Es geht bei ihr nicht nur ums Fahren im Bikepark, sondern darum, sich Zeit zu nehmen ander Technik zu arbeiten. Zu Beginn wird am Pumptrack eingefahren, dort sieht Alice gleich wie ihre Teilnehmerinnen am Bike stehen und kann konkrete Tipps geben. „Ich gehe aktiv auf die Wünsche ein, und da hier im Park Sprünge, Drops und Wurzelpassagen vorhanden sind, ist für alle Niveaus etwas dabei.“, sagt Alice.

„Die direkte Rückmeldung durch die Videoaufzeichnung ist genial. Die Eigenwahrnehmung stimmt dann doch meistens nicht mit der Realität überein“, so Workshop-Teilnehmerin Barbara, die sich auch über die lockere Stimmung bei den Workshops freut: „Ich fühle mich wohl bei den Frauen. In der Gruppe geht es weniger um Konkurrenz, sondern wir pushen uns gegenseitig. Es spornt an, wenn man sieht, was die anderen können.“

Christian Waldegger

Seit vier Jahren schon bietet Alice Kühne Camps und Workshops für Frauen an. „Es gibt schon so viel für Jungs, da war es an der Zeit ein Angebot für Mädels zu schaffen. Es ist auch wichtig mit Männern zu fahren, aber manchmal können sie Frauen nicht richtig einschätzen. Meine Erfahrung hat gezeigt, dass eine individuelle Einschätzung besser funktioniert. Außerdem ist die Hemmschwelle niedriger, wenn eine Frau vormacht, was alles auf zwei Rädern möglich ist. Da sagen sich dann einige ‚Das kann ich auch!’. Mit Jungs ist das nicht immer der Fall“, erklärt Kühne.

Die nächsten Termine stehen am 30. Juli, 27. August und 24. September 2016 an. Du kannst dich per E-Mail an bikeschule@bikepark-sfl.at anmelden bzw. dort mehr Infos erhalten.

Diese Packliste fürs Mountainbiken hilft Dir nichts Wichtiges zu vergessen.