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Mein erstes Mal am E-Mountainbike | Ladies Camp

Premiere! 25 Jahre nachdem ich mein allererstes Mountainbike – mit Stahlrahmen, Starrgabel und Felgenbremsen – erstanden habe, war ich mit einem vollgefederten E-MTB in den Bergen unterwegs. SPORTaktiv, Bosch und das Narzissen Vital Resort in Bad Aussee organisierten das erste Ladies Camp mit E-Mountainbikes in Europa und luden mich als Bloggerin ein. Die ehemalige Weltcup Fahrerin Greta Weithaler und Local Guide Christiane standen uns routen- und fahrtechnisch zur Seite.

Am 24. Mai machte ich mich gegen Mittag auf ins schöne Bad Aussee. Ich war mit der Bahn unterwegs, diesmal kein Problem weil „radlos“, gemütlich mit einmal Umsteigen gondelte ich dem schönen Salzkammergut entgegen. Am Ankunftstag regnete es noch leicht, doch die Vorhersage für Freitag stimmte optimistisch.

Untergebracht wurden wir im Narzissen Vital Resort mit hauseigenem Spa, toller Saunalandschaft und vielen Pools mit wunderschönem Blick auf die Berge der Umgebung – wie Loser, Sarstein und Dachstein. Am Ankunftstag trafen wir uns zu einem gemeinsamen Abendessen mit allen Teilnehmerinnen des Camps.

Nach einer kurzen Begrüßung bekommen alle Teilnehmerinnen ein Goodie Bag mit Sportnahrung von Peeroton, Bosch Radsocken und ein Mountainbike Shirt, sowie einen Ausblick auf das Programm der nächsten Tage.

Die Gruppe der Frauen ist bunt gemischt. Die meisten haben noch nie ein E-Mountainbike bestiegen – so wie ich – manche von ihnen sind sogar komplette Mountainbike Neulinge.

Am ersten Vormittag wurden uns die Leihräder von Flyer ausgegeben. Jedes Bike wurde auf ihre Fahrerin abgestimmt und mit dem Schlüssel für die Akkuentnahme übergeben. Zuerst übten wir am Parkplatz unserer Unterkunft. Bremsen, richtig Schalten, Gleichgewichtsübungen. Zeitgerecht kam die Sonne hervor und es ging zur Eingewöhnung auf die erste Tour zum Ödensee.

Am Samstag machten wir uns bei Prachtwetter auf zur Umrundung des Sarstein. Cirka 50 km und 800 Höhenmeter warteten auf uns. Bei dieser Distanz wurde uns geraten, den eMTB oder Turbo Modus des Elektromotors selten zu verwenden und besser im Eco Bereich zu fahren, damit wir nicht zu früh den Akku leer fahren. Zur Sicherheit nahmen unsere Guides zwei Akkus und Ladekabel mit, damit wir notfalls bei der Mittagspause nachladen konnten. Im Eco Modus schaltet das Bike 50 Prozent der eigenen Trittleistung dazu. Im Tour Modus 120 Prozent und bei Turbo ganze 300 Prozent. Natürlich verbraucht Turbo den meisten Strom. Diese Einstellungen passen sich nicht individuell an, sondern der Modus muss manuell gewechselt werden. Die von uns getesteten Flyer Uproc 3 Modelle haben zusätzlich den eMTB Modus, der sich automatisch mit 120 – 300 Prozent der Trittkraft an das Gelände anpasst, ohne dass man selbst manuell umstellen muss. Dadurch können sogar steilere bergauf Trails gefahren werden. Ich fahre generell lieber kleine Wege, die sich langsam nach oben schlängeln als die langen geraden Schotterpassagen. Beim nach oben treten braucht man Gefühl und die richtige Technik. Genauso ist das beim eMTB-Modus. Bei meinen ersten Uphill Versuchen im Gelände bin ich in der Hälfte gescheitert. Zu ungewohnt war die Geschwindigkeit und der Antrieb berghoch für mich. Aber ich kann mir gut vorstellen, dass das nach einiger Übung Spaß macht. Greta hat uns gezeigt, was mit dem eMTB und der richtigen Uphill Technik alles möglich ist.

Kurz konnte ich das rund 20 kg schwere vollgefederte Bike im Trailpark testen. Das Teil ist natürlich behäbiger als mein Specialized Enduro – trotzdem oder vielleicht auch aufgrund des höheren Gewichtes fühlte ich mich sicher beim Abfahren.

Weiter ging es an vielen Narzissen-Wiesen mit irrsinnig schönen Aussichten vorbei zum Hallstätter See. Nach dem Hallstädter Bahnhof fuhren wir auf einer Brückenkonstruktion über dem Wasser den See entlang. Danach schlängelte sich der Radweg immer in Sichtweite des Sees bis zu unserer Mittagsrast beim Stegwirt.

Alle waren happy und nur eine Fahrerin wollte zur Sicherheit einen Ersatzakku einsetzen. Der bergigere Teil rund um den Sarstein stand uns ja noch bevor. Und ehrlich gesagt, ohne Unterstützung möchte ich das schwere Rad nirgends hochfahren müssen. Bei den meisten Damen, alle total fitte Leichtgewichte, war der Akku noch fast voll. Bei mir nur mehr halb, habe ich mit dem eMTB Modus im Gelände ja nicht gespart.

Wie angekündigt zog sich die Strecke dann berghoch durch den Wald, länger auch mit steileren Passagen. Es ist schon unglaublich wieviel leichter das mit dem Antrieb ist. Natürlich muss man selbst treten und kommt ins Schwitzen, aber die Belastung für den Körper ist geringer. Für Leute wie mich, mit kaputten Knien oder zu Regenerationszwecken ist ein eMTB sicher eine sehr gute Alternative. Bei 25 km/h stoppt das Rad automatisch die Unterstützung, das heisst auf flachen Strecken wird alles über 25 km/h zur konditionellen Herausforderung.

Generell ist es wichtig beim Elektro-Mountainbiken eine gewissen Grundfitness zu besitzen bzw. sich nicht mit der Tourenlänge und Höhe zu überschätzen. Lieber mit Akkureserven zurückkommen als sich von der Bergrettung abholen lassen müssen, weil man die Schwierigkeit des Bergab-Fahrens unterschätzt hat. Insofern sind solche Touren-Camps mit Fahrtechnik-Tipps eine super Voraussetzung für die Beherrschung des Bikes und das Kennenlernen der eigenen Möglichkeiten. Richtiges Bremsen, Schalten, Anfahren am Berg sowie Orientierung und Kartenlesen sind trotz aller elektronischer Technik wichtige Bausteine, die für mehr Spaß und Sicherheit beim Mountainbiken sorgen.

Für mich persönlich ist die Zeit für ein E-Mountainbike noch nicht gekommen. Wenngleich das Berghoch-Fahren um einiges schneller und leichter geht als ohne Motor und die Fahreigenschaften des getesteten Flyer Uproc 3 sogar für Bikepark Trails geeignet sind, bleibe ich noch beim guten alten Eigenantrieb. Jedesmal wenn wir Menschen auf „normalen“ Bikes überholt haben, hätte ich ihnen am liebsten zugerufen: „Mach dir nix draus, ich fahre mit Strom, das ist unfair!“. In einigen Jahren, wenn die Räder leichter und ich schwerer werden, dann kann ich mir vorstellen, ein E-Mountainbike zu kaufen, um meine Knie zu schonen und Spaß beim Radfahren in der Natur zu haben.

Das Ladies E-Mountainbike Camp hat große Freude gemacht. Man hat auch bemerkt, dass sich die Frauen während der Touren näher gekommen sind und so gestaltete sich der zweite Abend total lustig. Durch gemeinsame Erlebnisse lernen sich Menschen immer noch am besten und schnellsten kennen und verstehen.

Wir verlosen vier Gutscheine für einen Freistart bei der Bosch eMTB-Challenge supported by Trek am 4. Juli 2018 auf der Z-Strecke über 32,5 km. Die ersten vier, die uns bis 20. Juni 2018 eine E-Mail mit ihrer Postanschrift an: marketing@bikesisters.net senden, erhalten den Gutschein.

[Anzeige] Hinweis: Ich wurde als Bloggerin zu diesem Camp eingeladen. Dies beeinflußt meinen Bericht jedoch in keiner Weise.

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Urban Commuter Bike – Test

Das Urban Commuter Bike der amerikanischen Firma Pure Cycles verspricht ein Allrounder für die Stadt zu sein. Es sieht ein wenig aus wie eine Mischung aus einem Beachcruiser und einem Singlespeed Rad. Mir gefällt dieser Stilmix.

Das Urban Commuter Bike von PureCycles im Test

Kauf und Montage des Urban Commuter Bikes

Das Rad kann man online auf der Webseite von Pure Cycling kaufen. Es wird gut verpackt in einem großen Radkarton angeliefert. Es sind lediglich der Lenker zu montieren, das Vorderrad und die Pedale. Mit ein wenig Geschick und dem richtigen Werkzeug ist es ganz einfach möglich das Rad selbst fertig aufzubauen. Wer das nicht mag, kann es sich gegen einen Aufpreis fertig montiert zusenden lassen.

Auf einen Kaffee mit dem Urban Commuter Bike von PureCycles

Ich habe die Gelegenheit genutzt und habe das Rad zum Radpunkt, einem 2017 gegründeten Bikeshop in Wien, gesendet. Ich wollte die GründerInnen Sabine und Clemens persönlich kennenlernen und ihnen mal beim Arbeiten zusehen ;-). Das Rad kam sicher verpackt im Radkarton an. Nachdem sie Lenker, Vorderrad und Pedale montiert, Schaltung, Bremsen und alle Befestigungen überprüft und Luft in die Reifen gepumpt hatten, ging es los durch die Straßen Wiens.

Zusammenbau beim Radpunkt

Bremsen und Schaltung

Das Rad ist mit Scheibenbremsen und einer 8-Gangschaltung ausgestattet. Vorne befindet sich nur ein Kranz, der mit einem doppelten Kettenschutz umgeben ist, so dass die Hose oder andere Kleidungsteile nicht schmutzig werden und Du Dich nicht in der Kette verhedderst. Ist mir nicht nur einmal passiert, dass meine Schnürsenkel zwischen Kranz und Kette eingeklemmt wurden und ich fast zu Sturz gekommen bin. Gib‘ zu das ist Dir auch schon mal passiert! 😉

Urban Commuter Bike PureCycles

Sitzposition

Das Rad hat einen leicht gebogenen Lenker, wodurch man relativ aufrecht sitzt. Für mich ist das ein Vorteil, weil ich dazu neige in der Stadt so schnell wie möglich zu fahren. Was das Radfahren in der Stadt aber nicht ungefährlich macht. Mit diesem Rad habe ich das Gefühl, dass ich einfach und bequem oben sitze und deshalb auch nicht so zum Rasen neige, sondern eher gemütlich durch die Stadt fahre. Ich finde das sehr angenehm, da mich das langsamere Radfahren in der Stadt dann selbst nicht so stresst.

Test Urban Commuter Bike PureCycles

Fahrgefühl und Reifen

Das Urban Commuter Bike wird mit Katzenaugen und Reflektoren, aber ohne Schutzbleche geliefert. Es gibt Löcher im Rahmen an denen die Kotschützer nachträglich montiert werden können. Das ist in der Stadt natürlich von großem Vorteil, weil man öfter bei Regen unterwegs ist. Bei der dünnen Bereifung bin ich mir selbst noch nicht klar, ob ich es gut finde oder eher unangenehm. Das Rad fährt sich fast wie ein Rennrad auf glatttem Asphalt. So schnell geht es dahin. Das ist toll. In Städten wie Wien, wo es oft Kopfsteinpflaster und Gleise gibt, sind die dünnen Reifen aber manchmal eher unangenehm und ich fühle mich leicht unsicher. Ich überlege daher, ob ich breitere Reifen aufziehe.

Citybike Test Urban Commuter Bike von PureCycles

Das Rad kostet im Online Shop 449.- €. Dafür bekommt man einen schicken Stadtflitzer mit solider Ausstattung.

[Anzeige] Hinweis: Das Fahrrad wurde zum Test unentgeltlich zur Verfügung gestellt. Dies beeinflußt den Bericht jedoch in keiner Weise.

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Fahrrad kaufen Radfahren

Tipps für den Gebrauchtradkauf mit Checkliste zum Ausdrucken

Gerade für Anfänger und Einsteigerinnen die ausprobieren möchten, ob sie längerfristig Lust am Radfahren haben, kann der Kauf eines gebrauchten Rades der ideale Anfang sein. Gute neuwertige Rennräder und Mountainbikes sind unter 1.500 – 2.000 Euro nicht zu bekommen. Auch für Citybiker kann ein Gebrauchtrad ideal sein, da der Verlust im Fall eines Diebstahls nicht so groß ist.

Worauf soll ich beim Kauf eines gebrauchten Rades achten?

Bei einem Rad um 50 Euro wird man andere Kriterien anwenden als bei einem höherpreisigen.
Die ersten Fragen sind:

  • wie alt ist das Rad,
  • wieviele Kilometer wurde es gefahren,
  • wie oft wurde ein Service gemacht?
  • Welche Teile sind erneuert, welche seit Anbeginn unverändert?
  • Ist das Rad im Freien oder wettergeschützt aufbewahrt worden?

Unabhängig von der Art des Fahrrades, also Rennrad, gemütliches Ausflugsrad, Stadtflitzer oder Mountainbike gibt es Komponenten auf die immer zu achten ist. Die Herzstücke eines Rades sozusagen, die beim Gebrauchtkauf in Ordnung sein sollten ansonsten kommen unverhältnismäßig teure Reparaturen nach dem Kauf dazu. Dann wird aus dem Schnäppchen eine Geldfalle.

Gebrauchtes Fahrrad kaufen ja oder nein? Hole Dir die praktische Checkliste zum Ausdrucken.

Zuerst sollten Besitzer bzw. Verkäuferin gecheckt werden: Nennt er/sie die Mängel von sich aus? Falls nicht, dann kann jede Kleinigkeit den Preis drücken.

Rahmen

Prüfe den Rahmen auf Risse, Dellen oder Rost. Sobald du fündig wirst, solltest du die Finger von dem Rad lassen.

Lenker

Wenn du den Vorderreifen zwischen deine Beine klemmst und den Lenker nach links und rechts drehst, darf sich der Lenker nicht bewegen. Ansonsten ist er locker. Halte den Rahmen fest und ziehe am Gabelschaft vor und zurück, es darf sich nichts bewegen. Lasse das Rad wieder los, hebe es hoch und bewege den Lenker von links nach rechts – das soll leichtgängig und ohne Widerstand funktionieren.

Räder und Reifen

Wie sieht die Oberfläche der Reifen aus? Sind sie schon sehr abgefahren? Sind sie porös? Am besten ein wenig Luft auslassen und dann zusammenkneifen. So sieht man, ob Risse vorhanden sind. Das Rad drehen und nach kleinen Löchern oder dünnen Stellen suchen.

Die Räder dürfen außerdem nicht eiern oder seitliches Spiel haben. Das bedeutet, wenn man das Rad und die Felge außen anfasst, darf es sich nicht nach links oder rechts bewegen lassen (zb beim Hinterrad: von hinten gesehen). Dann sind die Lager kaputt. Wenn das Rad hochgehoben und ein Reifen gedreht wird, darf es nicht zu schnell von selbst aufhören sich zu drehen.

Mit den Fingern über die Speichen fahren und tasten, ob die Speichen fest sitzen. Die Speichen dürfen nicht locker sein.

Bremsen

Sind die Bremsbeläge abgefahren? Ist die Felgenwand durch viel Bremsen bereits dünn geworden? Bei Scheibenbremsen ist unbedingt auf die Dicke der Scheibe zu achten. Ist ein deutlicher Unterschied zwischen dem Bereich, wo die Bremsbeläge aufsitzen und dem Rest der Scheibe zu sehen?
Teste die Bremsen, wenn sich die Züge nur verzögert bewegen, könnte sich Wasser in den Biegungen der Bremszüge abgelagert haben, dann rosten die Züge und müssen getauscht werden. Bei Scheibenbremsen ein paar Mal im Stehen ziehen und spüren, ob sich der Druckpunkt verändert. Finger weg, wenn sich der Bremshebel bis zum Anschlag durchziehen lässt.

Antrieb – Kurbel, Kette und Ritzel

Die Kurbel dreht sich ohne Widerstand und Geräusche. Durch die Kettenspannung darf sich die Kette nur wenig von den Ritzeln ziehen lassen. Am besten mit einer Kettenlehre die Länge der Kette überprüfen. Die Zähne an den Ritzel müssen spitz sein und nicht abgerundet. Falls man eine neue Kette braucht, kann es leicht sein, dass man dann auch beide Ritzelpakete tauschen muss. Das geht ins Geld.

Schaltung

Es lassen sich alle Gänge leicht schalten.

Anbauteile

Funktionieren die Lichter, die Klingel, sind die Schutzbleche in Ordnung, hat das Rad Reflektoren an den Speichen?

Kaufbeleg bzw. Rechnung

Damit dir kein gestohlenes Rad verkauft wird, sollte dir der Verkäufer eine Rechnung vorweisen können.

Wo kann ich ein gebrauchtes Rad kaufen?

Privat

Am besten ist es natürlich, wenn man den Verkäufer kennt und weiß wie das Rad gepflegt und gefahren wurde. Viele passionierte BikerInnen kaufen sich alle 2-3 Jahre neue Räder. Manche Fahrradliebhaber fahren in dieser Zeit sehr selten – das sind die besten Schnäppchen. Diese findet man oft auf Internetseiten.

Online Plattform

Auf einer Webseite wie willhaben in Österreich oder eBay in Deutschland sind die Angebote riesig. Wenn man den Suchradius auf die eigene Region stellt, ist es möglich sich das Rad anzusehen und eine Probefahrt zu machen. Achte auf aussagekräftige Bilder und gute Beschreibungstexte.

Händler

Auch bei vielen Händlern kann man gebrauchte Räder kaufen. Immer mehr Fahrrad-Shops spezialisieren sich auf das Restaurieren von alten Fahrrädern. Große Schnäppchen wird man hier nicht machen, die Händler haben damit ja auch Arbeit, doch der Vorteil sind die Beratung und, dass man nach dem Kauf wieder in den Laden gehen kann, falls etwas nicht passt.

Checkliste Fahrrad gebraucht kaufen zum Ausdrucken

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Mountainbike für EinsteigerInnen wurde verlost

Verlosung Mountainbike

Wir verlosten ein Rockrider 520 von B’Twin. Ein Mountainbike für EinsteigerInnen, die damit Touren in sanftem Gelände oder zum nächsten Badeplatz fahren wollen. Hier findest Du einen ausführlichen Testbericht über das Mountainbike.

Die Gewinnerin ist Michaela S., die vorher kein Mountainbike besessen hat. Am ersten Wochenende war sie bereits 47km mit dem Rockrider unterwegs.

Bluetooth Kopfhörer zum Radfahren
Du willst Musik hören während des Radfahrens? Ich habe praktische Bluetooth Kopfhörer getestet mit super Klang und für Touren bis zu 7 Stunden.
Die Jaybird Freedom F5 im Testbericht.
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Rennrad kaufen für EinsteigerInnen

Aller Anfang ist schwer. Das ist falsch finde ich. Mit ein bisschen Interesse ist der Rennrad Kauf keine große Kunst. Lass‘ Dich nicht von den vielen Werbeprospekten und Möglichkeiten und den Meinungen der „Experten“ verwirren.

Was du wissen musst:

Rahmengröße Rennrad

Das Wichtigste ist die richtige Rahmengröße. Die Fahrrad Hersteller haben meistens Tabellen mit Maßangaben, für welche Bein- und Armlänge ihre Räder passen. Messe dich aus und anhand der Daten lasse dir ein paar Modelle zum Testen geben. Es gibt Fahrradläden bei denen kannst du dir ein Rennrad für eine längere Fahrt ausborgen. Oder du leihst dir ein Rad auf listnride oder du hast Freunde, die ein Rennrad besitzen – frag doch mal, ob du eine kleine Runde damit drehen darfst.

Rennrad Gewicht

Das Rennrad sollte nicht zu schwer sein. Wobei hier nicht nur das Gewicht des Rahmens eine Rolle spielt, sondern vor allem die Laufräder. Je leichter die Laufräder an ihren Außenrändern sind, desto besser rollt das Rad durch die Drehenergie. Gesamt – je leichter desto besser. Aber auch teurer.

Gebrauchtes Fahrrad kaufen ja oder nein? Hole Dir die praktische Checkliste zum Ausdrucken.

Man könnte eine ganze Doktorarbeit über den Kauf des optimalen Rennrads schreiben. Es gibt so viele verschiedene Hersteller und Kombinationsmöglichkeiten, dass man am Ende des Tages fast nicht mehr weiß, was man will. Es ist eine sehr persönliche Entscheidung, in der letztenendes manchmal die Farbe und die Schönheit, die im Auge des Betrachters liegt, entscheidet.

Wichtig: wenn möglich, mache eine Probefahrt. Wenn du nicht weißt, ob du wirklich ein/e Rennradfahrer/in sein willst, kauf‘ dir ein gebrauchtes Rad oder unternimm‘ ein paar Touren mit einem Leihrad.

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Fahrrad kaufen Mountainbiken Radfahren

Ein günstiges Mountainbike für Einsteiger – Testbericht

Das Rockrider 520 Mountainbike von B’twin ist eine gute Investition für EinsteigerInnen. Man bekommt ein stylishes Bike mit dem der nächste Wald und Gelände entdeckt werden können. Wer viele, lange und härtere Trails fahren will, sollte sich um ein Fully und in einer höheren Preiskategorie umsehen.

[Anzeige] Hinweis: Das Fahrrad wurde zum Test unentgeltlich zur Verfügung gestellt. Dies beeinflußt den Bericht jedoch in keiner Weise.

Das Rockrider 520 von B’twin im Test

Das Rockrider 520 ist ein Hardtail mit einer 80mm Federgabel, die Unebenheiten am Boden gut abfedert. Es hat 27,5 Zoll Reifen, dieses Maß ist mittlerweile fast Standard bei Mountainbikes. Bis vor ein paar Jahren fuhr man 26 Zoll, heute gibt es auch 29 Zoll Laufräder. Die 27,5 Zoll Räder sorgen im Gegensatz zu den 26 Zoll für größere Laufruhe.

Rockrider 520 bei Decathlon ansehen

Design

Mir gefällt das Design des Rades. Es ist in 4 verschiedenen Farben zu bekommen. Das dunkle Grau meines Testrades mit den blauen und weißen Farbtupfern macht einen schnellen Eindruck. Der Rahmen, Lenker und Sattelstütze sind aus Aluminium.

Fahrgefühl

Der Vorbau kann um bis zu 3cm erhöht werden, das ist wichtig, um die eigene richtige Sitzposition zu finden. Durch das niedrige Tretlager kommt man mit den Füßen gut auf den Boden und das Rad läuft gut um die Kurven. In leichtem Gelände und steileren Passagen rollt das Rad flüssig dahin, die Bremsen machen zuverlässig ihre Arbeit.

Die 80mm Federgabel kann auf das Gewicht des Fahrers oder der Fahrerin zwischen 55 und 105kg abgestimmt werden. Durch die mechanische Feder und den Endanschlag aus Elastomer ist die Gabel fast wartungsfrei.

Schaltung

Bei der Schaltung setzt man auf den Hersteller SRAM. Vorne gibt es ein Dreifachkettenblatt und hinten das X3 Schaltwerk mit 8 Ritzeln. Die 24 Gänge werden am Lenker mit dem SRAM X4 Schalthebeln mit Ganganzeige gewechselt.
SRAM X3 Schaltwerk - Rockrider 520

Bremsen

Wer viel schaltet, bremst auch oft. Diese Arbeit verrichten vorne und hinten mechanische Hayes MX5-Scheibenbremsen mit 160mm Durchmesser. Sie bremsen auch bei Nässe und Schlamm gut.
Lenker Bremshebel

Sattel

Der Sattel ist neben dem Rahmen und dem Lenker, die wichtigste Stelle zwischen Körper und Rad. Mit dem Ergofit Evo Sattel hatte ich keinerlei Po-Probleme. Um die optimale Sitzposition zu finden, ist es wichtig, dass die Sattelstütze weit heraus- und hineingeschoben werden kann. In der Rahmengröße M konnten ich – mit einer Körpergröße von 1,70m – und eine Freundin – sie ist 1,60m groß – gut mit dem Rad fahren. (Bei einer Körpergröße bis 1,65m sollte aber das S Modell gewählt werden).
Ergofit Evo Satttel

Zusammenbau

Das Rad wird mit Bärentatzen-Pedalen geliefert. Eine Klingel und Reflektoren ergänzen das Set. Der Zusammenbau ist leicht, da nur der Lenker gerade gestellt und die Pedale montiert werden müssen. Eine Anleitung und das notwendige Werkzeug dafür werden mitgeliefert.
Rockrider 520 im Gelände

Nachteil: das Rad ist mit 14,5 kg im Hinblick auf die angebauten Komponenten relativ schwer, was gegen einen intensiven Einsatz am Berg spricht. Wer also viele Höhenmeter auf einmal hinauf und hinunter bezwingen möchte, sollte andere Modelle in Betracht ziehen.

Fazit

Daher mein Fazit: wer ab und an mit einem Mountainbike ins Gelände will, um sportliche Touren auf Schotter, Asphalt und im Wald zu fahren, ist mit dem Rockrider 520 sehr gut beraten. Zum Preis von nur € 299,99.- bekommt man ein solides Stück Technik mit lebenslanger Garantie auf Rahmen, Lenker und Vorbau. Alle anderen, die vielleicht schon wissen, dass aus ihnen ambitionierte MountainbikerInnen werden, sollten sich um ein anderes Modell umsehen.

Auf der Decathlon Webseite gibt es eine Größenhilfe (erscheint, wenn du auf „Auswählen“ klickst), die dir anhand deiner Körpergröße sagt, welche Rahmengröße du nehmen sollst. In den Decathlon Filialen kannst du dir das Rad auch ansehen.


Rockrider 520 bei Decathlon ansehen

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Die richtige Sattelhöhe beim Radfahren

Sitzposition und Sattelhöhe einstellen

Wenn der Fuß korrekt am Pedal steht (am Ballen) und das Pedal ganz unten ist, soll das Bein leicht angewinkelt sein. Nicht durchgestreckt.

Das Becken und der Oberkörper sollen beim Treten ganz ruhig bleiben. Wenn die Hüfte nach unten knicken muss, um das Pedal zu erreichen, dann ist der Sattel zu hoch.

Häufiger Fehler – Sattel ist zu niedrig

Sehr oft ist der Sattel jedoch zu weit unten. Dadurch ist ein runder, effizienter Tritt nicht möglich und es kann zu Knieproblemen kommen.

Position des Knies

Sind die Pedale in waagrechter Position soll das Knie direkt oberhalb der Fußballen / Cleats sein mit denen man am Pedal steht.
Beim Rennrad: wenn die Hände am Unterlenker sind und das Pedal horizontal in Vorderstellung ist, darf der Ellenbogen das Knie fast berühren.

Bike Fitting

Wer es ganz genau machen will oder Probleme mit der Sitzposition hat, kann zu einem Bike Fitting gehen. Dabei werden Rad und Körperposition analysiert und von Profis eingestellt. Manchmal reichen ein kürzerer Vorbau, andere Griffe oder leichte Veränderungen am Rad, um das Fahren angenehmer und effizienter zu machen.

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Testbericht: Roubaix SL4 Elite 105

Ich habe im Sommer 2013 einige Rennräder getestet und mich dann selbst zum Kauf eines „Roubaix“ entschieden. Hier steht warum.

Das Rennradmodell „Roubaix“ wurde von Specialized nach dem Rennklassiker „Paris – Roubaix“ benannt. Mit seinen in Gabel und Hinterbau eingebauten Dämpfern (genannt „Zertz“) soll es besonders für längere Strecken und ruppigere Straßen ausgelegt sein.

Und es stimmt: das Roubaix lässt sich auf unebenen Untergründen angenehmer fahren als vergleichbare Modelle. Die Sitzposition ist entspannt, dennoch kann man ordentlich Tempo machen. Rahmen und Gabel sind aus Carbon, was das Rad leichter macht. Die bei diesem Modell verwendeten Shimano 105er Komponenten (Schaltung, Bremsen) sind eine vernünftige Alternative zu hochwertigeren Teilen, die das Rad zwar leichter, aber auch teurer machen würden. Die 2 Kettenblätter vorne und eine 10fach Kassette hinten sorgen für genug Gangvarianten mit denen man auch steilere Steigungen schafft.

Erhältlich ist das Roubaix nur bei Specialized Händlern.

 

ROUBAIX SL4 ELITE 105

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Testbericht: Specialized Enduro Expert Carbon 26

Ich habe es! Das beste Rad der Welt: das Specialized Enduro Expert Carbon. Das giftgrüne Wunderwerk der Radtechnik und ich haben 200 km und 7.000 Höhenmeter hinter uns. Und ich bin fasziniert.

Das Rad gibt mir das Gefühl bergab eine Klasse besser zu fahren, obwohl das letzte Fahrtechniktraining eine Saison zurückliegt. Auf den anspruchsvollen Trails rund um den Gardasee habe ich manchmal das Gefühl das Bike fährt von alleine. Ein wenig gefürchtet habe ich mich vor den steilen Anstiegen und täglichen 1.400 Höhenmetern auf den Gardasee Touren. Noch dazu ohne Klickpedale, sondern mit Plattformpedalen (sind nicht beim Bike dabei). Die große Frage war: Wie würde sich das Enduro bergauf fahren, würde ich es schaffen oder schlapp machen? Doch kein Problem, das leichtgewichtige Enduro mit seinen 12,7 kg zeigt keine Anzeichen, dass das Vorderrad abheben würde, oder dass mir die Luft ausgehen müsste. Es lässt sich perfekt bergauf fahren.

Bergab haben das Bike und ich einen Mörderspaß und fliegen gemeinsam die Trails hinunter. (Ja, ich bin am 6er Trail einmal vom Rad geflogen, aber wegen eines Fahrfehlers, das Enduro war vollkommen unschuldig 🙂

Ich bin 1,68cm groß und habe mir die Rahmengröße M genommen. Die Small Variante hätte mir auch gepasst, aber da ich nicht nur im Bikepark fahre, sondern auch Touren, ist das M ideal für mich.

Hier gibt es einen weiteren Testbericht aus dem Mountainbike Magazin.

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Specialized Stumpjumper FSR Elite 2011

Das Stumpjumper ein großartiges und vielseitiges Mountainbike. Es eignet sich für Leute, die gerne lange Touren fahren und bergab lieber den Singletrail als die Schotterpiste wählen genauso wie für die Freunde der Forststraße.

Die Laufräder meines eigenen Mountainbikes sind nun seit 5 Wochen in Reparatur. Hätte mir Radsport Wagner (die können für die lange Wartezeit nichts dafür) nicht das Stumpi als Testbike geborgt, ich wäre wohl depressiv und nicht gut anzusprechen. Alle die regelmäßig Biken, wissen wovon ich rede.

Nun, da ich das Stumpjumper schon so lange fahre, schreibe ich einen kurzen Testbericht. Ich habe das Bike in Größe M. Ich bin 170cm groß, ich könnte daher die small oder medium Variante fahren. Ich glaube, wenn ich das Bike kaufen würde, würde ich mir Größe small nehmen. Das Handling beim medium Modell ist mir persönlich zu schwer. Ich bin ein small Bike gewöhnt. Aber wer es kaufen möchte, merkt sicher beim Probefahren, was besser passt.

Super finde ich den Brain Dämpfer beim Hinterrad. Einmal eingestellt, merkt der Dämpfer von selbst, wann er sich öffnen muss und wann nicht. Kein lästiges Öffnen und Schließen des Dämpfers während der Fahrt mit der Hand mehr. Und kein Wippen beim bergauf fahren.

Die Fox F140 RL-Luftfedergabel mit einstellbarer Zugstufe und Lockout arbeitet verlässlich, schluckt trotz „nur 140mm“ größere Hindernisse ohne Murren. Das Shimano XTR Shadow-Schaltwerk mit Karbonkäfig schaltet mit 2 Ritzeln vorne und 9fach hinten präzise durch.

Mit rund 13 kg ist das 26″ Aluminium Rahmen Stumpjumper eine gute Wahl und ein Alleskönner. Von der Forststraße bis zum Freeriden – es kann alles aus dem Effeff.