Bike-Portrait Verena Artinger

5.000-6.000 km pro Jahr

5.000-6.000 km pro Jahr

Bin leider keine gute Bergfahrerin. Heuer waren es vielleicht so 13.000 Höhenmeter?

Bin leider keine gute Bergfahrerin. Heuer waren es vielleicht so 13.000 Höhenmeter?

Fährt

Fährt

Rennrad, Tourenrad, Stadtrad

Verenas Website

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www.cyclekitchen.com

Welche Frauen haben dich positiv beeinflusst in deinem Leben und auf dem Rad - Sportlerinnen, Politikerinnen, Prominente, Familienmitglieder? Was konntest du von ihnen “lernen”?

An erster Stelle ganz sicher meine Mama. Durch die vielen Reisen und Auslandsaufenthalte habe ich aber auch einen großen und wunderbaren Freundeskreis mit ganz unterschiedlichen Persönlichkeiten und Charakteren aufgebaut. Man ist sich glaube ich gar nicht immer bewusst, wieviel man von seinen Freunden lernt.

Als Radsportlerinnen haben mich Emily Chappell, Juliana Buhring und Lael Wilcox beeinflusst. Alle drei sind Ultra-Endurance-Athletinnen und ermutigen andere Frauen sich große Ziele zu setzen und einfach selbstbewusst zu sein. Emily und Juliana sind auch Mitglieder des Adventure Syndicates, einer Gruppe von weiblichen Sportlerinnen, die sich alle besonderen Herausforderungen stellen. Tolle Vorbilder.

Du willst nicht immer alleine radfahren und suchst andere Bikerinnen?
Auf der BIKESISTERS Radpartnerinnen-Karte findest Du Frauen, die Mitfahrerinnen für gemeinsame Ausfahrten suchen.
Women only.

Wann und wie hast du Radfahren gelernt und wie kam es dazu, dass du es als Sport für dich entdeckt hast?

Ich hab mit einem orangen Kinderrad mit Stützrädern (!!) angefangen. Und ein Freund von meinem großen Bruder hat mir dann gleich mal gezeigt wie es ohne Stützräder geht. Da war ich aber auch schon 4 Jahre alt, denk ich. Heute lernen die Kinder das ja schon viel früher! Wir hatten daheim einen großen Parkplatz (beim Gasthaus) und da hatte ich super Möglichkeit endlos Runden zu drehen. Bis Mitte zwanzig war ich dann aber ganz normale Gelegenheitsradfahrerin. In einem langweiligen Praktikumssommer in Kärnten habe ich dann angefangen jeden Tag zu fahren. Einfach weil ich soviel Zeit hatte und die Gegend auch total schön war.

In New York habe ich dann ein altes Rennrad von einem Freund billig gekauft. Seit dem fahr ich eigentlich leidenschaftlich. Radfahren in New York macht unheimlich viel Spaß. Mit diesem Rad fahr ich noch heute täglich. Dazugekommen sind mittlerweile noch 5 andere Räder. Seit heuer fahre ich mehrtägige Touren. Leider bin ich erst jetzt draufgekommen wie toll das ist. Eine mehrwöchige Radtour pro Jahr möchte ich jetzt auf jeden Fall machen.

Radreise Neapel

Was sind die schönsten Auswirkungen, die das Radfahren auf dich hat?

Entspannung und das Gefühl von Freiheit und Unabhängigkeit. Ich bin deshalb auch kein "Rennfahrer" sondern eher der Genussradfahrer, der lieber länger als schnell fährt. Zu zweit oder in einer kleinen Gruppe ist mir deshalb lieber als die Menschenansammlung bei einem Radrennen. Ich fahr auch sehr gerne alleine, weil man da einfach den Kopf frei kriegt und gut nachdenken kann. Das geht beim Rennrad- oder Tourenfahren deutlich besser als beim Mountainbiken, deshalb fahr ich auch wesentlich mehr auf der Straße/Radwegen.

Wie motivierst du dich, wenn du mal keinen Bock auf Radfahren / Sport hast?

Ich sitze täglich ca. eine Stunde am Rad. Das ist aber nur normales Pendeln, kein sportliches Radfahren. Ich mache aber sicher 99% meiner Wege in Wien mit dem Rad. Das ganze Jahr über. Ich fahr im Sommer dann fast jeden Tag nach der Arbeit noch 1-2 h extra, im Winter dafür aber kaum Extratouren. Wenn ich also keinen Bock auf Radfahren und Sport habe, dann ist es das auch ok. Ich seh das Radfahren auch nicht nur als Sport, sondern auch als Lebenseinstellung. Es ist mein Nummer 1 Transportmittel.

Mit RINK Cycles auf der Bespoked.

Welche sind deine liebsten Fahrrad Reviere? Wo würdest du in Zukunft gerne radfahren (Reise, Trainingslager...?)

Ich war im September drei Wochen in Italien. Einfach traumhaft zum Fahren (die Straßenbeläge manchmal aber auch nicht 😉 Ansonsten ist es bei mir zu Hause in der Oststeiermark auch schön. Angenehm hügelig. Und nächstes Jahr würde ich gerne nach Schottland mit Campingausrüstung. Mal was ganz anderes. Abgesehen von den ganzen längeren Touren bin ich aber auch ein Stadtradfahrer. Ich habe bis jetzt in unterschiedlichen Groß- und Kleinstädten gewohnt und viele bereist und das Fahrrad war mir überall ein toller Begleiter und hat mir ermöglicht eine Stadt ganz anders kennenzulernen.

Radreise Apulien

Wenn Du zurückblickst auf die Zeit, als du mit dem Radfahren intensiver begonnen hast, welche Tipps würdest du dir aus jetziger Sicht selbst geben?

Einfach mal ausprobieren, welche Art von Radfahren man eigentlich am liebsten mag und mit Leuten mitfahren, die schon länger fahren - wenn es geht auch mit geborgten Rädern. Da kann man sich immer gute Tipps holen und findet schnell heraus, ob man eher die Rennradfahrerin oder die Mountainbikerin ist oder doch am liebsten lange Touren mit Gepäck fährt. Dann kann man auch sein Fahrrad gezielter aussuchen. Irgendwann will man nämlich schon in "gutes Material" investieren.

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