Bike-Portrait Angelika Schobesberger

ca. 3.800 km pro Jahr

ca. 3.800 km pro Jahr

ca. 25.000 Höhenmeter

ca. 25.000 Höhenmeter

Fährt

Fährt

Rennrad, Triathlonrad, Mountainbike, Enduro/Freeride

Angelikas Website

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www.alpfiction.at

Welche Frauen haben dich positiv beeinflusst in deinem Leben und auf dem Rad - Sportlerinnen, Politikerinnen, Prominente, Familienmitglieder? Was konntest du von ihnen “lernen”?

Wenn ich ganz spontan antworte, fallen mir im Mountainbike-Bereich sofort Rachel Atherton und im Triathlon Yvonne van Vlerken ein. Beide leben für ihren Sport und arbeiten akribisch an ihren Zielen. Vonsy (wie Yvonne van Vlerken auch genannt wird) hat zudem ein extrem gewinnendes Wesen und ist in der Triathlonwelt lustiger und gern gesehener Interviewpartner bzw. Sieganwärterin.

Je mehr ich aber darüber nachdenke, wer mich bzgl. Rad geprägt haben könnte, desto mehr muss ich auch an meine Oma denken. Denn mangels Führerschein kannte man meine Oma immer nur in Begleitung ihres Waffenrades. Von Bregenz aus war ihr kein Weg zu weit, um mit dem Fahrrad günstig Mehl in der Schweiz einzukaufen oder Milch in Lindau in Deutschland. Auch wir Kinder hatten schon eine gute Kondition, denn Oma wußte immer, wo es das beste Eis gab - und dafür fuhren wir dann auch schon mal einige Kilometer am See entlang nach Lochau ins "Bäumle"... Schöne Erinnerungen....! 🙂

Angelika Schobesberger links im Bild mit Rachel Atherton in der Mitte.

Angelika Schobesberger links, Rachel Atherton in der Mitte

Wann und wie hast du Radfahren gelernt und wie kam es dazu, dass du es als Sport für dich entdeckt hast?

Wie ich genau Rad fahren gelernt habe, weiß ich gar nicht mehr so genau, aber ich denke, daß es wohl am Bodensee war, wo meine Uroma lebte und wir im Sommer über unsere Nachmittage verbrachten. Wahrscheinlich hatte auch da meine Oma ihre Hände im Spiel...! 🙂
Das Fahrrad war jedenfalls schon immer sehr wichtig für mich, da es als Schülerin mein einziges Fortbewegungsmittel war und somit Freiheit bedeutete. Unsere Eltern waren nämlich der Meinung, daß sie als Taxi nicht geeignet waren und wir daher sowohl zur Schule, als auch zu diversen Freizeitaktivitäten zu Fuß zu gehen hatten. Somit war mit Abschluß des Fahrradführerscheins ganz klar für mich, was mein bevorzugtes Fortbewegungsmittel wurde: der Drahtesel! Und das sollte sich auch bis heute nicht ändern. Denn Moped fahren durfte ich als Jugendliche nicht, und Auto fahren war während des Studiums in der Stadt auch keine Option. Das Auto ist für mich also mehr Mittel zum Zweck, um schnell von A nach B zu kommen. Doch obwohl ich mehr als 35km in die Arbeit fahre, bin ich mir nicht mehr sicher, ob das Rad aufgrund der ständig wachsenden Staus nicht doch die bessere und schnellere Alternative wäre....

Du willst nicht immer alleine radfahren und suchst andere Bikerinnen?
Auf der BIKESISTERS Radpartnerinnen-Karte findest Du Frauen, die Mitfahrerinnen für gemeinsame Ausfahrten suchen.
Women only.

Die Entdeckung des Radfahrens als Sport für mich erfolgte allerdings erst relativ spät. Ich hatte zwar einmal ein tolles Simplon-Mountainbike in Studienzeiten (das mir aber auch relativ bald gestohlen wurde), doch die Leidenschaft, Sport mit dem Fahrrad zu betreiben, kam erst jenseits der 30! Nach langen Bergwanderungen (bzw. auch während dessen) wünschte ich mir immer nichts sehnlicher als einen fahrbaren Untersatz. Und so schaffte ich mir mein erstes Hardtail an, noch ohne viel Ahnung zu haben und auf Empfehlungen von Arbeitskollegen vertrauend. Doch mit mehr Erfahrung und durch das intensive Studium diverser Bike-Fachzeitungen kam immer mehr unsere Touren- und Enduro-Leidenschaft zum Vorschein. Ich habe schlussendlich sogar zweimal bei der Bike-Attack, einem Massenstart-Downhill-Rennen in der Lenzerheide, mitgemacht und ausprobiert, was auch immer sich so am Wegesrand angeboten hat. Mittlerweile bin ich fast nur noch am Rennrad unterwegs und freue mich auf meinen ersten Ironman im nächsten Jahr!

Angelika Schobesberger

Was sind die schönsten Auswirkungen, die das Radfahren auf dich hat?

Radfahren ist ein wunderbarer, gelenkeschonender Ausgleich zum stressigen Berufsalltag, der nicht nur den Kopf frei macht und die Fitness steigert, sondern zudem herrliche Naturerlebnisse bereit hält. Mit dem Fahrrad habe ich das Gefühl, in der selben Zeit viel mehr an Naturschönheiten erleben zu können als zu Fuss. Es ist ein besonderes Gefühl der Freiheit, sich nur mit der eigenen Muskelkraft relativ schnell fortbewegen zu können und dabei die Welt zu erkunden. Und die Ziele, dich ich noch "er-fahren" möchte, werden nie weniger...! 🙂

Angelika Schobesberger

Wie motivierst du dich, wenn du mal keinen Bock auf Radfahren / Sport hast?

Das gibt es eigentlich nicht. Ich habe immer Bock auf Radfahren! Vor allem die Abwechslung machts! Bei schlechterem Wetter weicht man vom Rennrad dann halt mal auf's Mountainbike aus. Oder ich setz mich auf die Rolle, die wiederum ganz andere Reize bereit hält. Manchmal motiviert mich auch einfach nur ein neues Trikot, das ich ausführen darf, oder ein spezielles Intervalltraining, das mir mein Trainer aufschreibt und das ich so noch nie gefahren bin. Motivation gibt es also immer....! 🙂

Angelika Schobesberger

Welche sind deine liebsten Fahrrad Reviere? Wo würdest du in Zukunft gerne radfahren (Reise, Trainingslager...?)

Meine liebsten Destinationen mit dem Mountainbike sind wahrscheinlich Livigno oder der Stoneman-Trail in den Dolomiten, wobei ich auch schon in Neuseeland biken war und noch immer ganz begeistert bin von der dort gelebten Bike-Kultur und dem tollen Nebeneinander von Wanderern und Bikern. Aber auch in unseren Breiten finden sich immer wieder tolle Touren, Trails oder einfach nur schöne Waldwege durch das oberösterreichische Hügelland. Gerade mit dem Rennrad bin ich auch gerne in Oberösterreich und dem angrenzenden Bayern unterwegs, da es hier unendlich viele kleine Straßen gibt, die kaum frequentiert sind und auf denen man ungestört seine Kreise ziehen kann.

Wenn ich jedoch einen Bike-Urlaub planen dürfte, würde es mich mit dem Mountainbike wahrscheinlich nach Island ziehen, um dort diese unglaublichen Naturschönheiten zu erleben. Mit dem Rennrad würde ich eher eine Woche (oder 2) in Frankreich verbringen, um dort die ein oder andere Tour-Etappe (Mont Ventoux, Alpe d'Huez, Colombier,...) nachzufahren!
Ich liebe es übrigens auch, "Wettkampf-Tourist" zu sein, also einmal im Jahr ein Rennen an einem Ort zu machen, den ich noch nicht kenne. Dieses Jahr war ich zum Beispiel beim Ironman 70.3 Gdynia in Polen und hatte dort einen tollen Wettkampf, aber auch eine geniale Erholungswoche danach...!

Angelika Schobesberger

Wenn Du zurückblickst auf die Zeit, als du mit dem Radfahren intensiver begonnen hast, welche Tipps würdest du dir aus jetziger Sicht selbst geben?

Meist ist das erste Fahrrad, das man kauft, nicht gleich jenes, mit dem man glücklich wird. Denn oft weiß man gar nicht genau, wohin die Reise gehen soll. Mein Tip daher: ein nicht zu teures Rad bei einem möglichst unabhängigen Berater kaufen, das auch einen guten Wiederverkaufspreis erzielen kann!

Das Allerwichtigste aber: unbedingt ein Bike-Fitting absolvieren! Das klingt für Bike-Neulinge zwar übertrieben, aber ich kann euch versichern: ein perfekt angepasstes Bike oder Rennrad ist sein Geld mindestens 10x wert! Rücken, Nacken und Knie werden es euch danken!!!

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